Die klinischen Ergebnisse von 264 Patientinnen und Patienten mit pulmonaler Hypertonie und linksventrikulärer Hypertrophie (PH-LHD) zeigen eine Verringerung des Risikos einer klinischen Verschlechterung um 51 %, einen Rückgang der wiederkehrenden klinischen Ereignisse um 35,5 % sowie anhaltende, damit einhergehende Verbesserungen der funktionellen Leistungsfähigkeit, was die vielschichtigen therapeutischen Vorteile des Pulmonary Artery Denervation (PADN)-Systems untermauert.
SHANGHAI, 3. September 2026 /PRNewswire/ -- Pulnovo Medical gab bekannt, dass bahnbrechende Ergebnisse der PADN-HF-PH-Studie offiziell im Rahmen der „Hot Line 6"-Sitzung auf dem Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC) 2026 vorgestellt und gleichzeitig im The New England Journal of Medicine (NEJM) veröffentlicht werden. In dem Artikel im NEJM werden Professor Shao-Liang Chen vom Nanjing First Hospital, Akademiemitglied Yaling Han vom General Hospital of Northern Theater Command und Professor Gregg W. Stone vom Mount Sinai Hospital als gemeinsame korrespondierende Autoren genannt. Die mit großer Spannung erwartete Veröffentlichung stellt einen Meilenstein für kardiovaskuläre Interventionen dar und liefert hochwertige klinische Erkenntnisse, die den Weg für die nächste Generation globaler, evidenzbasierter Therapiestrategien zur Behandlung von Herzinsuffizienz ebnen.
Die PADN-HF-PH-Studie ist eine multizentrische, randomisierte, kontrollierte klinische Studie mit 264 Patientinnen und Patienten unter der Leitung von Akademiemitglied Yaling Han vom General Hospital of Northern Theater Command. Die Studie diente der Bewertung der Sicherheit und der klinischen Wirksamkeit einer Ergänzung der leitliniengerechten medikamentösen Therapie (Guideline-Directed Medical Therapy, GDMT) durch eine pulmonalarterielle Denervation (Pulmonary Artery Denervation, PADN) bei Patientinnen und Patienten mit pulmonaler Hypertonie im Zusammenhang mit einer Linksherzkrankheit (PH-LHD).
Bei Patientinnen und Patienten mit PH-LHD verstärken sich pulmonale Hypertonie und linksseitige Herzerkrankung gegenseitig, was zu einer höheren Symptombelastung und schlechten klinischen Ergebnissen führt. Derzeit konzentrieren sich die Behandlungen bei PH-LHD in erster Linie auf die zugrunde liegende Erkrankung der linken Herzkammer. Zwar verbessert die GDMT die Gesamtprognose für Patientinnen und Patienten mit Herzinsuffizienz, doch besteht nach wie vor ein gravierender Mangel an zugelassenen, spezifischen Therapien, die direkt auf die pulmonale Hypertonie abzielen.
Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse:
Die soliden, vielschichtigen Erkenntnisse aus der PADN-HF-PH-Studie werden voraussichtlich ein neues klinisches Paradigma etablieren. Durch die umfassende Verringerung der klinischen Verschlechterung, die Senkung der Rezidivraten sowie die Verbesserung des Funktionsstatus und wichtiger Biomarker liefert die Studie entscheidende neue Erkenntnisse für die Behandlung von Patientinnen und Patienten mit PH-LHD.
Informationen zur pulmonalarteriellen Denervation
Die von Pulnovo entwickelte pulmonalarterielle Denervation (Pulmonary Artery Denervation, PADN) ist eine minimalinvasive Therapie, die darauf abzielt, die überhöhte Aktivität des sympathischen Nervensystems zu modulieren, die zur Veränderung der pulmonalen Gefäße und zum Fortschreiten kardiopulmonaler Erkrankungen beiträgt.
Die Therapie wurde in mehreren internationalen klinischen Leitlinien anerkannt, unter anderem durch ihre Aufnahme als experimentelle interventionelle Therapie in die Leitlinien der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (European Society of Cardiology, ESC) und der Europäischen Gesellschaft für Atemwegserkrankungen (European Respiratory Society, ERS) aus dem Jahr 2022 zur Diagnose und Behandlung der pulmonalen Hypertonie, und wurde bislang in insgesamt sieben klinischen Leitlinien erwähnt.
Die klinische Erprobung des PADN-Verfahrens wird derzeit bei verschiedenen Subtypen der pulmonalen Hypertonie fortgesetzt. Aufbauend auf den behördlichen Zulassungen in zwölf Ländern/Regionen und der klinischen Erfahrung aus rund 1.500 Eingriffen bei Patientinnen und Patienten mit pulmonaler Hypertonie der WHO-Gruppe 1. Pulnovo Medical weitet seine klinische Untersuchung der Therapie auf Patientinnen und Patienten mit pulmonaler Hypertonie der WHO-Gruppe 2 im Zusammenhang mit einer Linksherzkrankheit (PH-LHD) aus, um den erheblichen ungedeckten klinischen Bedarf dieser breiteren Patientengruppe zu decken.
Informationen zu Pulnovo Medical
Pulnovo Medical ist ein innovatives Medizintechnikunternehmen, das sich der Entwicklung interventioneller Therapien für pulmonale Hypertonie und Herzinsuffizienz widmet. Ausgerichtet auf klinischen Nutzen entwickelt das Unternehmen bahnbrechende Lösungen auf Grundlage seiner firmeneigenen Technologieplattform mit einem Schwerpunkt auf globaler klinischer Entwicklung und Vermarktung, um die Behandlungsergebnisse von Patientinnen und Patienten weltweit zu verbessern. Weitere Informationen finden Sie auf www.pulnovomed.com.
Ein nächtlicher Brand unter einer Kabelbrücke im Berliner Stadtteil Marzahn hat zentrale Leitungen des städtischen Stromnetzes beschädigt und Ermittlungen wegen Brandstiftung ausgelöst. Nach Angaben der Polizei brannten in den frühen Morgenstunden unter einer Brücke an der Boxberger Straße Altreifen und Gerümpel. Ob das Feuer gezielt gelegt wurde, ist Gegenstand laufender Ermittlungen. Einsatzkräfte der Polizei sicherten am Brandort Spuren, um Hinweise auf die Ursache und mögliche Täter zu gewinnen.
Die Feuerwehr war gegen 4.00 Uhr alarmiert worden und ging zunächst von einem kleineren Einsatz aus. Erst vor Ort zeigte sich, dass die Flammen auf unter der Brücke verlegte Stromleitungen übergegriffen hatten. Ein großflächiger Stromausfall blieb nach Angaben eines Feuerwehrsprechers zwar aus, die Leitungen wurden jedoch so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass Teile der lokalen Versorgung umgestellt werden mussten.
Nach Angaben von Henrik Beuster, Sprecher von Stromnetz Berlin, mussten 19 gewerbliche Kunden vorübergehend vom regulären Netz getrennt werden. Seit etwa 9.00 Uhr würden sie über ein Notstromaggregat versorgt, sagte Beuster. Betroffen seien zwei 110.000-Volt-Hochspannungskabel sowie mehrere Mittelspannungsleitungen mit 10.000 Volt. Reparaturarbeiten an den beschädigten Trassen seien im Gange, konkrete Angaben zur Dauer der Instandsetzung lagen zunächst nicht vor.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hält einen bloßen Zufall für unwahrscheinlich und spricht von einem möglichen gezielten Angriff auf die Infrastruktur. Die Ermittlungen zur schweren Brandstiftung liefen zwar ergebnisoffen in alle Richtungen, betonte die GdP zugleich. In der Vergangenheit war es in Berlin wiederholt zu Angriffen auf Stromtrassen gekommen, die teils umfangreiche Stromausfälle nach sich zogen und nach damaligen Erkenntnissen linksextremistischen Tätergruppen zugerechnet wurden. Die aktuellen Ermittlungen konzentrieren sich nun darauf, ob und wie der jüngste Brand in Marzahn in ein solches Muster einzuordnen ist.