A 20-country poll shows nearly 90% believe powerful nations need the international system, alongside strong support for a woman Secretary-General
WASHINGTON, Sept. 17, 2026 /PRNewswire/ -- As world leaders arrive in New York for UN General Assembly High-level Week, the United Nations Foundation today released results of a new global poll, which finds that 57% of citizens fear for the future, while nearly 90% believe that not even the most powerful nations should confront turbulent times on their own. The global public wants a reinvigorated UN, under an outward-facing leader, even as 85% have heard little about the race to find a new Secretary-General, the poll shows.
The report, "A Mandate for Renewal: Global Public Opinion on the United Nations and the Selection of the 10th Secretary-General," analyzes results of a poll conducted in 20 countries home to 56% of the global population. Fielded by GeoPoll, the poll is the first to survey the race to lead the UN and captures the views of 5,000 citizens, including from all 15 members of the UN Security Council, as it votes on candidates for what has been described as the "world's toughest job."
"In an increasingly turbulent world, we need a multilateral system that delivers," said UN Foundation President and CEO Elizabeth Cousens. "A re-energized United Nations is vital to that task, making the upcoming leadership transition possibly the most consequential in the UN's history. The selection of a new Secretary-General offers a rare opportunity to define why the institution exists, who it serves, and how it can achieve results in a fragmented world."
With a crowded field and no clear frontrunner, the Secretary-General race is moving into decisive stages, with the Security Council expected to hold straw polls directly before and shortly after UN General Assembly High-level Week.
The survey shows that while a majority of citizens (58%) trust the UN to deliver, public patience is finite. Citizens want a bold, visible leader who can rebuild faith in shared solutions, while six in ten respondents want the UN to break with 80 years of history and select the first woman Secretary-General.
"While the world still trusts the UN, the global public is eager for change," said former UN Deputy Secretary-General and UN Foundation Board Member Mark Malloch-Brown. "The next Secretary-General will have an opportunity to connect directly with citizens and show how the UN can turn their expectations into results that matter in their daily lives."
Key findings from the report include:
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.