GÖTEBORG, Schweden, 30. September 2026 /PRNewswire/ -- Greta Garbo kehrt zurück zu SKF. Mehr als ein Jahrhundert nach ihrer ersten Kampagne für SKF wird eine der größten Ikonen unserer Zeit erneut zum Gesicht des Unternehmens. Mithilfe von KI wurde Greta Garbo wieder zum Leben erweckt. Diesmal rückt sie bahnbrechende Magnetlager ins Rampenlicht, die Reibung vollständig beseitigen können. Gleichzeitig führt SKF hierfür ein Zahlungsmodell wieder ein, bei dem das Unternehmen bereits 1919 Vorreiter war.
Bevor sie zur weltweiten Ikone wurde, wirkte Greta Garbo in einem Werbefilm der schwedischen Industrie mit, der sich an ein internationales Publikum richtete. SKF war damals eines der Unternehmen. Doch Garbos Bedeutung für SKF geht weit über die historische Verbindung zu den Anfangsjahren des Unternehmens hinaus. Ihr Weg spiegelt die Werte wider, die SKF seit jeher prägen: die Entschlossenheit, anders zu denken, und den Mut, bestehende Konventionen infrage zu stellen, wenn sich die Welt verändert. Rund 20 Prozent der weltweit erzeugten Energie werden benötigt, um Reibung in Maschinen und industriellen Prozessen zu überwinden. Damit zählt Reibung zu den größten Nachhaltigkeitsherausforderungen weltweit. Um dieser Herausforderung zu begegnen, hat SKF eine Technologie entwickelt, die reibungsfrei arbeitet.
„Der Druck auf die Industrie, den Energieverbrauch zu senken, die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken und die Anforderungen zunehmend energieintensiver Betriebsabläufe zu erfüllen, steigt. Unsere innovativen Magnetlager beseitigen Reibung vollständig. Doch genau wie vor einem Jahrhundert müssen wir neue Wege finden, um den Einstieg zu erleichtern und die Technologie zugänglicher zu machen", erklärt Rickard Gustafson, Präsident und CEO von SKF.
Die Herausforderung ist nicht neu. Bereits 1919 stand SKF vor einer ähnlichen Situation. Die Lösung war ein Angebot, das es Kunden ermöglichte, ihre Investitionen durch die Energieeinsparungen zu finanzieren, die die Technologie im Laufe der Zeit erzielte. Dieses Prinzip führt SKF nun wieder ein, um die nächste Generation energieeffizienter Technologie zugänglicher zu machen und die Einführung von Lösungen zu beschleunigen, die Energieverbrauch und Klimaauswirkungen gleichermaßen reduzieren.
„Weltweit gibt es nur wenige Unternehmen, die Reibung besser bekämpfen als SKF. Doch die innovativste Technologie oder das kundenorientierteste Zahlungsmodell allein reichen nicht aus. Auch die Art, wie wir kommunizieren, muss innovativ und inspirierend sein. Mit Greta Garbos Rückkehr möchten wir mehr Aufmerksamkeit für reibungsfreie und energieeffiziente Technologie schaffen. Manchmal hilft ein Blick zurück, um den besten Weg nach vorne zu finden", erklärt Per Nilsson, Global Head of Communication and Brand bei SKF.
Die Magnetlager von SKF werden in Rechenzentren, Kühlsystemen, Halbleiteranwendungen und anderen energieintensiven Bereichen eingesetzt. Durch die berührungslose, schwebende Lagerung der rotierenden Welle in einem Magnetfeld kann die Technologie Energieverbrauch, Verschleiß und Wartungsaufwand reduzieren und gleichzeitig die Verfügbarkeit erhöhen.
In Kombination mit KI-gestützter Zustandsüberwachung liefert sie zudem Erkenntnisse für ein intelligenteres Anlagenmanagement. Durch die Verbindung von energieeffizienter Technologie, digitaler Analyse und neuen Geschäftsmodellen will SKF Investitionshemmnisse senken und die Einführung wettbewerbsfähigerer und nachhaltigerer Lösungen beschleunigen.
Die Initiative entstand in Zusammenarbeit mit Greta Garbos Familie und Harriet Brown & Company Inc., deren Unterstützung den verantwortungsvollen Umgang mit Greta Garbos Vermächtnis gewährleistet hat.
Erfahren Sie hier mehr über die Initiative: http://www.skf.com/fighting-friction
SKF bietet seit 1907 Lagerungen, Dichtungen, Schmierstoffsysteme, Zustandsüberwachungslösungen und Dienstleistungen zur Reibungsreduzierung an, die zu den innovativsten Lösungen in der Branche gehören. Weniger Reibung bedeutet weniger Energieaufwand. Indem wir die Reibung reduzieren, machen wir Unternehmen smarter, wettbewerbsfähiger und energieeffizienter und gestalten eine stärker durch Nachhaltigkeit geprägte Zukunft, in der wir mehr mit weniger erreichen können. SKF ist in ca. 130 Ländern vertreten und arbeitet mit rund 17 000 Vertragshändlern zusammen. 2024 erwirtschaftete die Unternehmensgruppe einen Jahresumsatz von 98 722 Mio. SEK und beschäftigte 38 743 Mitarbeiter. www.skf.com SKF beschäftigt in Deutschland rund 4 500 Mitarbeiter. Davon arbeiten etwa 2 600 in Schweinfurt, dem Hauptsitz der SKF GmbH und dem größten Produktionsstandort der SKF Gruppe. www.skf.de
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Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.
Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.
Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.
Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.