Cellebrites Technischer Leiter Chris Wade übernimmt Leitung von Cellebrite Labs und schärft Fokus auf die Mobilgeräteforschung

14.09.2026

Strategischer Schritt stärkt Cellebrites Flaggschifftechnologie für Zugriff, Extraktion und Dekodierung, da Cellebrite Labs Teil von Wades Innovation Hub wird

TYSONS CORNER, Virginia, und PETAH TIKVA, Israel, 14. September 2026 /PRNewswire/ -- Cellebrite DI Ltd. (Nasdaq: CLBT), ein weltweit führender Anbieter KI-gestützter digitaler Ermittlungs- und Aufklärungslösungen, gab heute bekannt, dass Cellebrite Labs, das Team, das einen Großteil der zentralen Forschung zu Mobilgeräten verantwortet, die der Technologie des Unternehmens für Zugriff, Extraktion und Dekodierung zugrunde liegt, zusätzliche Ressourcen und eine neue Leitung erhält. Ab sofort steht Cellebrite Labs unter der Leitung von Chris Wade, dem Technischen Leiter von Cellebrite, und ist nun Teil des Innovation Hub des Unternehmens, den Wade leitet, seit er nach der Übernahme von Corellium zu Cellebrite kam.

Cellebrite CTO Chris Wade to Lead Cellebrite Labs, Sharpening Focus on Mobile Research

Die Fähigkeit, auf eine möglichst breite Palette mobiler Geräte zuzugreifen sowie extrahierte Daten schnell in digitale Beweismittel und verwertbare Erkenntnisse umzuwandeln, ist entscheidend für die führende Rolle von Cellebrite im Bereich der digitalen Ermittlungen. Da die Sicherheit von Mobilgeräten immer komplexer und anspruchsvoller wird, stellt Cellebrite zusätzliche Infrastruktur, KI-Ressourcen, Forschungswerkzeuge und Fachkräfte bereit, damit Cellebrite Labs seine Führungsposition über alle Betriebssysteme hinweg behaupten kann, während sich das technische Umfeld weiterhin rasant entwickelt.

„Das bewährte, innovative Know-how von Cellebrite im Bereich der digitalen Forensik ist der Grund, warum Cellebrite für digitale Ermittler auf der ganzen Welt ein vertrauenswürdiger Partner ist, und in den Cellebrite Labs entsteht ein Großteil dieser Kompetenz", sagte Shiv Ramji, Geschäftsführer von Cellebrite. „Dass Chris, ein weltbekannter Experte auf dem Gebiet der Forschung zu Sicherheitslücken bei Mobilgeräten, die Labs nun direkt leitet und dafür mehr Ressourcen und Investitionen bereitstehen, wird dazu beitragen, unseren Fokus zu schärfen und unser Tempo genau dann zu erhöhen, wenn die Sicherheitslandschaft für Mobilgeräte dies erfordert."

Der von Wade geleitete „Innovation Hub" bündelt unternehmensweit gezielte Aktivitäten bei der wegweisenden KI-Forschung sowie Initiativen im Bereich der Hardware- und Softwaretechnologie. Durch die Einbindung von Labs in den Hub werden Fachwissen und Ressourcen rund um die Kompetenzen gebündelt, die das Kerngeschäft von Cellebrite stärken und neue Wachstumschancen eröffnen.

„Cellebrite Labs übernimmt einige der technisch anspruchsvollsten Aufgaben im Unternehmen und verdient daher ein entsprechend hohes Maß an Aufmerksamkeit und Investitionen", sagte Chris Wade, Technischer Leiter bei Cellebrite. „Ich freue mich darauf, eng mit dem Labs-Team sowie mit unserer Produkt- und Technologieorganisation zusammenzuarbeiten, um diese Forschungsergebnisse in Funktionen umzusetzen, auf die sich unsere Kunden auch weiterhin verlassen können."

Wade und Ramji werden heute, Montag, den 14. September, um 16:15 Uhr gemeinsam an einem Virtual Fireside Chat (virtuelles Kamingespräch) für Investoren teilnehmen. Die Einzelheiten lauten wie folgt:

Datum:

14. September 2026

Veranstaltung:

Cellebrite Virtual Fireside Chat

Überblick:

Erfahren Sie mehr über die Zukunftschancen von Cellebrite, einschließlich eines Überblicks zur KI-Strategie des Unternehmens sowie zu den wichtigsten Produkt-Roadmaps.

Uhrzeit der Präsentation:

16:15 Uhr ET (22:15 Uhr MESZ)

Format:

Webcast 

Veranstaltungs-URL:

https://investors.cellebrite.com/events/event-details/cellebrite-virtual-fireside-chat 

Webcast-URL:

https://event.summitcast.com/view/R68kZxMQty7nPH4h3TQBD5/L7r7NZ6hEKUJU6rXQy4u3g 

Moderiert von:

Rudy Kessinger, D.A. Davidson & Co.

Führungskräfte von Cellebrite:

Shiv Ramji, Geschäftsführer

David Barter, Finanzleiter

Christopher Wade, Technischer Leiter

Andrew Kramer, Bereichsleiter für Investorenbeziehungen und Finanzmanagement

Informationen zu Cellebrite

Das Unternehmen Cellebrite (Nasdaq: CLBT) hat es sich zur Aufgabe gemacht, als weltweit führender Anbieter von digitalen Ermittlungs- und Aufklärungslösungen Gemeinschaften, Nationen und Unternehmen zu schützen. Mehr als 7000 Strafverfolgungsbehörden, Verteidigungs- und Geheimdienstorganisationen sowie Unternehmen weltweit vertrauen auf das KI-gestützte Softwareportfolio von Cellebrite, um forensisch fundierte digitale Daten besser zugänglich und verwertbar zu machen. Die Technologie von Cellebrite ermöglicht Kunden, nahezu 3 Millionen rechtlich genehmigte Ermittlungen pro Jahr zu beschleunigen, die Sicherheit des Staates zu verbessern, die betriebliche Effektivität und Effizienz zu steigern sowie fortschrittliche mobile Analyse und Anwendungssicherheit zu leisten. Die Technologie von Cellebrite ist in der Cloud, vor Ort sowie in hybriden Einsatzumgebungen verfügbar und versetzt Kunden auf der ganzen Welt in die Lage, ihre Missionen voranzutreiben, die öffentliche Sicherheit zu erhöhen sowie den Datenschutz zu gewährleisten. Wenn Sie mehr erfahren möchten, besuchen Sie uns auf www.cellebrite.com und https://investors.cellebrite.com und suchen Sie uns in den sozialen Medien unter @Cellebrite.

Medien 

Jackie Labrecque

Leiterin für Öffentlichkeitsarbeit und Führungskräftekommunikation

jackie.labrecque@cellebrite.com  

+1 771.241.7010

Investorenbeziehungen

Andrew Kramer

Bereichsleiter für Investorenbeziehungen und Finanzmanagement

investors@cellebrite.com

+1 973.206.7760

Cellebrite Logo

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Historischer Machtwechsel in Magdeburg: AfD vor erstmaliger Übernahme des Landtagspräsidiums

08.10.2026

Im Magdeburger Landtag steht ein Einschnitt in der bundesdeutschen Parlamentsgeschichte bevor: Erstmals könnte ein Abgeordneter der AfD das Amt des Landtagspräsidenten übernehmen. Der 35-jährige Tobias Rausch, seit 2016 Mitglied des Landtags von Sachsen-Anhalt und Generalsekretär der AfD im Bundesland, geht mit einer komfortablen Mehrheit in die konstituierende Sitzung. Nach ihrem klaren Wahlsieg stellt die AfD künftig 39 der 83 Abgeordneten und ist damit die mit Abstand stärkste Fraktion.

Den entscheidenden Schub liefert das Bündnis mit dem Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW). Die fünf BSW-Abgeordneten wollen geschlossen für Rausch stimmen und kommen gemeinsam mit der AfD auf 44 Stimmen. BSW-Fraktionschef Thomas Schulze verweist auf parlamentarische Gepflogenheiten: Als stärkste Fraktion habe die AfD laut Geschäftsordnung Anspruch auf den Vorsitz im Parlament. Eine politische Blockbildung gegen die AfD lehnt Schulze ab und präsentiert die Zustimmung zur Wahl des Landtagspräsidenten als Signal eines „neuen Politikstils“.

Die übrigen Fraktionen reagieren gespalten. CDU, SPD, Grüne und Linke verfügen zusammen ebenfalls über 39 Mandate, treten aber nicht geschlossen gegen die AfD an. Die CDU hat angekündigt, sich bei der Wahl zu enthalten – Enthaltungen zählen in diesem Verfahren nicht als abgegebene Stimmen. SPD, Grüne und Linke wollen gegen Rausch stimmen. Spannend bleibt damit vor allem die Frage, ob der AfD-Kandidat über die absehbaren 44 Ja-Stimmen hinaus zusätzliche Unterstützung erhält. Vor der geheimen Abstimmung spekulieren die Lager bereits über mögliche Abweichler; aus der AfD-Spitze heißt es, zusätzliche Stimmen könnten auch aus dem Kreis der erklärten Gegner stammen.

Parallel zur Präsidentenwahl testet die AfD aus, wie weit ihr neuer Einfluss im Landtag reicht. Die Fraktion will die Geschäftsordnung ändern, um neben dem Präsidenten auch einen der drei Vizepräsidentenposten zu besetzen – vorgesehen ist der Abgeordnete Hans-Thomas Tillschneider. In der Vergangenheit sorgten seine Beiträge zur Bildungs- und Kulturpolitik regelmäßig für Kritik in anderen Fraktionen, die den Personalvorschlag daher als Provokation werten dürften. Ob das BSW diese Personalie ebenso mitträgt wie die Wahl von Rausch, ist bislang offen. Unabhängig vom Ausgang der Abstimmungen wird die erste Sitzung des neu gewählten Landtags damit zum Testfall für künftige Zusammenarbeit und Machtarithmetik in Sachsen-Anhalt.