Resonant Clinical Solutions baut sein globales Geschäft mit Geräten und Zubehör durch die Übernahme von Labfish aus

05.10.2026

Die Übernahme erweitert die europäische Präsenz von Resonant und ergänzt das Angebot um spezialisierte Kalibrierungskompetenz, IOR/EOR-Abdeckung sowie Partnerdepots, um den Lebenszyklus klinischer Studien weltweit zu unterstützen

LEESBURG, Virginia, 5. October 2026 /PRNewswire/ -- Resonant Clinical Solutions („Resonant"), ein globaler Partner für klinische Lösungen, der Life-Science-Unternehmen entlang der gesamten klinischen Lieferkette und des Probenlebenszyklus betreut, gab heute bekannt, dass das Unternehmen die in Deutschland ansässige labfish rental solutions Gmbh („Labfish") sowie deren verbundene Unternehmen in den USA und im Vereinigten Königreich übernommen hat, die gemeinsam umfassende Lösungen für die Vermietung von klinischen und Laborgeräten sowie für deren Kalibrierung anbieten. Durch die Übernahme baut Resonant seine Präsenz im Bereich Equipment & Ancillaries (E&A) in Europa aus und stärkt seine Fähigkeit, weltweit immer komplexer werdende klinische Studienprogramme mit stark nachgefragten, spezialisierten Kompetenzen zu unterstützen.

Resonant Clinical Solutions logo

Das in Hamburg ansässige Unternehmen Labfish bietet ein umfangreiches Laborgerätesortiment zur Miete an – darunter Waagen, Gefrierschränke, Kühlschränke, Infusionspumpen und Monitore – sowie Konfektionierung, Zubehör und branchenführende eigene Fachkompetenz im Bereich Kalibrierung. Labfish bietet zudem Dienstleistungen im Bereich Importer of Record (IOR) und Exporter of Record (EOR) sowie ein erstklassiges Logistikmanagement direkt zum Patienten an und arbeitet dabei mit Partnerlagern in Argentinien, Israel, der Türkei und China zusammen, um klinische Studienzentren in mehr als 70 Ländern zu beliefern. Das 2014 gegründete Unternehmen Labfish ist nach ISO 9001 zertifiziert und betreibt eine der größten hauseigenen Kalibrierungseinrichtungen für klinische Studien in Europa.

„Die Integration von Labfish in das E&A-Geschäft von Resonant erweitert unsere Präsenz in Europa und baut unsere Dienstleistungen in den Bereichen Kalibrierung sowie Import und Export weiter aus, wodurch wir die erstklassigen Lösungen für klinische Studien, auf die sich unsere Kunden verlassen, weiter verbessern", sagte Christophe Berthoux, Geschäftsführer von Resonant Clinical Solutions. „Diese Übernahme baut auf dem Erfolg unseres Geschäftsbereichs Equipment & Ancillaries auf, um den sich rasch wandelnden Bedürfnissen unserer Kunden gerecht zu werden. Die Kompetenzen, die Labfish in Resonant einbringt, treiben unsere Strategie voran, einen größeren Teil des klinischen Studienprozesses weltweit zu unterstützen."

Immer komplexere klinische Studienprogramme erfordern spezialisierte Ausrüstung, Kalibrierung und logistische Unterstützung, die mit den sich weiterentwickelnden Forschungsprotokollen, Arbeitsabläufen und Anforderungen Schritt halten. Um diesem Bedarf gerecht zu werden, ergänzt die Übernahme von Labfish das bestehende E&A-Geschäft von Resonant und bietet Kunden in Europa ein umfassendes Leistungsangebot sowie technisches Fachwissen, während ihre Entwicklungsprogramme wachsen.

„Als Teil von Resonant kann unser Team die Kalibrierungskompetenz, das Lagernetzwerk sowie die Import-/Export- und Logistikdienstleistungen, die wir über Jahre hinweg aufgebaut haben, weiter ausbauen und nun einen größeren Teil des klinischen Studienprozesses unterstützen", sagte Martin Forster, Gründer von Labfish. „Wir freuen uns darauf, unser technisches Know-how, unsere strategischen Dienstleistungen und unsere wertvollen Kundenbeziehungen bei Resonant einzubringen."

Die finanziellen Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Informationen zu Resonant Clinical Solutions

Resonant Clinical Solutions ist ein globaler Partner für klinische Lösungen, der Unternehmen aus dem Life-Science-Bereich entlang der gesamten klinischen Lieferkette und des gesamten Probenlebenszyklus unterstützt. Mit seinen Geschäftsbereichen „Biorepository", „Kitting" sowie „Equipment & Ancillaries" unterstützt Resonant seine Kunden dabei, Komplexität zu bewältigen, Risiken zu verringern und wichtige klinische Programme weltweit zu unterstützen. Mit mehr als 850 Beschäftigten in den USA, dem Vereinigten Königreich und Europa verwaltet Resonant mehr als 100 Millionen eingelagerte Forschungsmaterialien, hat mehr als 2500 klinische Studien unterstützt und mehr als 20 000 Lieferungen an Kundenstandorte abgewickelt. Das Unternehmen betreut Pharma- und Biotechnologieunternehmen, Auftragsforschungsinstitute (CROs), Unternehmen für Auftragsentwicklung und Auftragsfertigung (CDMOs) sowie Diagnostik- und Referenzlabore.

Resonants Aufgabe lautet, seinen Partnern umfassende, globale Lösungen für die klinische Lieferkette sowie den Probenlebenszyklus an die Hand zu geben, um Komplexität zu beseitigen und ihnen den Fokus auf Wissenschaft und Patienten zu ermöglichen. Weitere Informationen finden Sie auf resonantclinical.com.

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.