JINAN, China, 8. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Niutech Technology Group Co., Ltd. (SSE STAR Market: 688309) hat seine Konzernumstrukturierung am 26. August 2026 abgeschlossen. Der eingetragene Geschäftszweck umfasst nun auch F&E im Bereich Ressourcenrecycling, Maschinenbau und neue Werkstoffe sowie die Herstellung von Spezialausrüstung. Niutech beschäftigt sich seit fast 40 Jahren mit der kontinuierlichen industriellen Pyrolyse und wandelt mehr als 30 Materialströme, darunter Altreifen und Kunststoffabfälle, in stabile Recyclingrohstoffe wie Pyrolyseöl und nicht kondensierbares brennbares Gas um. Das Unternehmen hat Kunden dabei unterstützt, Projekte in einer Größenordnung von 10 000 Tonnen in Dutzenden Ländern, darunter Deutschland, das Vereinigte Königreich, Südkorea, Dänemark und Brasilien, umzusetzen, wobei die Leistungsdaten den in entwickelten Märkten geforderten ökologischen sowie technischen Standards entsprachen.

Die Nachfrage wird durch regulatorische Vorgaben angekurbelt. Die PPWR, die ESPR und die Altfahrzeugverordnung der EU stellen allesamt strengere Anforderungen an die Verwendung von Recyclingmaterialien, wodurch die kontinuierliche Pyrolyse internationale Aufmerksamkeit erlangt. Die großtechnische intelligente Produktionslinie für kontinuierliche Pyrolyse der neuen Generation von Niutech verarbeitet je Anlage mehr als 100 Tonnen pro Tag und erzielt deutliche Verbesserungen bei Kapazität, Effizienz, Kostenkontrolle und Produktqualität. Bei Altreifen liegt die Toluoltransmission des zurückgewonnenen Rußes bei über 80 %, wodurch hochwertiger handelsüblicher Ruß entsteht, der als Rohstoff wieder in der Reifenherstellung eingesetzt werden kann. Bei Kunststoffabfällen, darunter minderwertige kommunale Kunststoffe, Plastik aus dem Meer und Textilabfälle, erfordert die Anlage keine aufwendige Reinigung, Sortierung, Trocknung oder Feinzerkleinerung, bevor das Material in einem einzigen Schritt direkt und effizient pyrolytisch zersetzt werden kann; sie erzeugt stabiles Pyrolyseöl, festen Brennstoff sowie nicht kondensierbares brennbares Gas, wobei das Öl zu Rohstoff für neue Kunststoffe weiterverarbeitet werden kann.
In China wurde die mehrheitlich im Besitz von Niutech befindliche Tochtergesellschaft Hesheng Environmental Protection im Jahr 2013 in Betrieb genommen, erhielt als erstes Unternehmen der Branche die ISCC-Zertifizierung und ist seit mehr als 10 Jahren zuverlässig in Betrieb. Im Jahr 2026 wird das Phase-II-Projekt im Umfang von 100 000 Tonnen die Kapazität auf 160 000 Tonnen pro Jahr erhöhen. Ein Kunde aus dem Vereinigten Königreich erteilte einen Auftrag im Wert von 198 Millionen RMB, nachdem er die Projekte von Niutech mit denen globaler Wettbewerber verglichen hatte. Niutech treibt die Arbeiten zum Ausbau der Wertschöpfungskette für sauberes Reifenpyrolyseöl sowie zur Entwicklung von Mischverfahren zur Herstellung von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) voran.
„Die Reife einer Technologie lässt sich am besten anhand von Industrieprojekten überprüfen", sagte der Leiter der Marketingabteilung bei Niutech.
Website: www.niutechenergy.com
E-Mail: contact@niutech.com
YouTube: www.youtube.com/@niutechpyrolysis
Facebook: www.facebook.com/pyrolysistooil
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Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.