Fair2Care: Die Canton Fair startet erstmals ein internationales Medizin-Erlebnis

12.10.2026

GUANGZHOU, China, 12. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Die 140. Canton Fair wird am 15. Oktober mit einem brandneuen Erlebnis für die Besucher eröffnet. Zum ersten Mal führt die Messe das exklusive „Fair2Care-International-Medical-Experience"-Programm ein. Das Programm basiert auf einem dualen Erlebnismodell, das einen Ausstellungsbereich vor Ort mit Erlebniskanälen außerhalb des Messegeländes kombiniert. Damit wird das traditionelle Messeerlebnis neu definiert und globalen Einkäufern ein intensiver Einblick in Chinas erstklassige internationale medizinische Dienstleistungen geboten.

Die „International Medical Services Zone" vor Ort findet vom 15. bis 19. Oktober in der West Hall 1F des Canton Fair Convention Center, Bereich D, im Canton Fair Complex statt. Die Zone ist nach vier Themenbereichen gegliedert – „Medizinische Exzellenz in der Greater Bay Area", „Führende Fachgebiete", „Gesundheitswesen & Wellness" sowie „Gesamte Kette aus Industrie, Dienstleistungen und Handel" – und präsentiert die Kernkompetenzen des internationalen Gesundheitssektors von Guangzhou. Darüber hinaus werden außerhalb des Messegeländes drei sorgfältig zusammengestellte internationale medizinische Erlebniskanäle angeboten, die Einkäufern einen Einblick aus erster Hand in Gesundheitsmanagement, fortschrittliche medizinische Versorgung und Wellness im Bereich der traditionellen chinesischen Medizin ermöglichen. Fair2Care bietet einen detaillierten Einblick in die internationalen medizinischen Dienstleistungen von Guangzhou.

Einkäufer sind herzlich eingeladen, an dem Programm teilzunehmen. Sie können den QR-Code auf dem Plakat scannen, um einen Besuch in der Zone zu reservieren und sich für die Erlebnisangebote außerhalb des Messegeländes anzumelden. Die Teilnehmer können Geschenke wie Canton Fair Pins erhalten, und in diesem Bereich können Besucher Dienstleistungen wie Tee aus der traditionellen chinesischen Medizin und Physiotherapie in Anspruch nehmen. Die Plätze für die Erlebnisangebote sind begrenzt und werden nach dem Prinzip „Wer zuerst kommt, mahlt zuerst" vergeben.

Zur Vorregistrierung klicken Sie bitte hier:

https://buyer.cantonfair.org.cn/register/buyer/email?source_type=16

Canton Fair

 

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Deutsche Bischöfe beenden Beratungen zu Demokratie, Missbrauchsaufarbeitung und Laienbeteiligung

08.10.2026

Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.

Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.

Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.

Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.

Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.