ZT3 MAX und MAX G3 Pro werden noch vor ihrer Markteinführung in Europa im Oktober für Fortschritte bei Technologien für Geländefahrten und große Reichweiten ausgezeichnet
BERLIN,/PRNewswire/ -- Segway hat auf der IFA 2026 in Berlin für seine kommenden eKickScooter-Vorzeigemodelle ZT3 MAX und MAX G3 Pro zwei Gold Awards erhalten. Der Segway eKickScooter ZT3 MAX wurde mit dem „All-Terrain Electric Scooter Technology Gold Award" („Goldauszeichnung für Technologie bei geländegängigen E-Scootern") ausgezeichnet, während der Segway eKickScooter Ninebot MAX G3 Pro den „Long-Range Riding Technology Gold Award" („Goldauszeichnung für Langstrecken-Fahrtechnologie") erhielt. Beide sollen im Oktober 2026 in Europa auf den Markt kommen.
Die „Global Product Technology Innovation Awards" („Globale Auszeichnungen für Innovationen in der Produkttechnologie") werden jährlich auf der IFA verliehen, einer der weltweit größten Messen für Unterhaltungselektronik. Die 2014 von der International Data Group (IDG) und dem Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK) ins Leben gerufenen und von der IFA kontinuierlich unterstützten Auszeichnungen würdigen Innovationen in der weltweiten Unterhaltungselektronikbranche. Diese doppelte Auszeichnung unterstreicht die bewährten Kompetenzen von Segway in zwei Kernbereichen der intelligenten Mikromobilität.
Aufbau auf zwei Vorzeigeproduktfamilien
Die Serien MAX G und ZT zählen zu den Vorzeigeproduktfamilien von Segway im Bereich der eKickScooter und sind jeweils auf ein ganz eigenes Fahrerlebnis ausgelegt. Die MAX G-Serie ist auf lange Pendelstrecken, Zuverlässigkeit im Alltag und Fahrkomfort ausgelegt, während die ZT-Serie den Schwerpunkt auf Geländegängigkeit, Stabilität und sicheres Fahrgefühl auf unterschiedlichen Untergründen legt.
Seit ihrer jeweiligen Markteinführung erfreuen sich der ZT3 Pro und der MAX G3 bei Fahrern in ganz Europa sowie in Nordamerika großer Beliebtheit und haben sich zu zwei der erfolgreichsten Premium-eKickScooter-Modelle von Segway entwickelt. Der MAX G3 Pro sowie der ZT3 MAX bauen direkt auf dieser bewährten Grundlage auf und bieten bedeutende Fortschritte bei Technologie, Leistung und Fahrerlebnis.
Beide Modelle spiegeln die Entwicklungsphilosophie von Segway wider: Die Technologie sollte sich daran orientieren, wie Menschen tatsächlich mit eKickScootern fahren. Von Kopfsteinpflaster in europäischen Städten bis hin zu Steigungen, Wind und Stop-and-Go-Verkehr sind reale Fahrbedingungen unmittelbar in die Entwicklung der Modelle eingeflossen. Segway vereint Hardware, Software und intelligente Steuerung zu einem einheitlichen Fahrsystem, anstatt einzelne technische Parameter isoliert voneinander zu optimieren.
Die vollständigen technischen Daten, die Verfügbarkeit und die Preise werden anlässlich der Markteinführung in Europa im Oktober bekannt gegeben.
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Der hessische Ministerpräsident Boris Rhein (CDU) hat eine Neujustierung des Umgangs mit der AfD im Bundestag gefordert und damit eine innerparteiliche wie parlamentarische Grundsatzdebatte angestoßen. In einem Interview mit dem Magazin „Stern“ plädierte der CDU-Politiker dafür, der AfD die ihr nach dem üblichen Verteilungsschlüssel zustehenden Vorsitzendenposten in den Fachausschüssen des Bundestags nicht länger zu verwehren. „Die Partei ist gewählt, und so sollte man mit ihr auch umgehen“, sagte Rhein und verwies darauf, dass die AfD im hessischen Landtag und in anderen Länderparlamenten bereits Ausschussvorsitze innehat.
Im Bundestag verfügt die AfD wie die anderen Fraktionen über ein Vorschlagsrecht für bestimmte Ausschussvorsitze. Bisher scheiterte sie jedoch regelmäßig daran, dass ihre Kandidatinnen und Kandidaten bei den Wahlen in den Ausschüssen nicht die Unterstützung der Abgeordneten der übrigen Parteien erhielten und damit die nötigen Mehrheiten verfehlten. Eine Klage der AfD-Bundestagsfraktion vor dem Bundesverfassungsgericht blieb im September 2024 ohne Erfolg; Karlsruhe sah keinen Anlass, in das Verfahren der Ausschussbesetzungen einzugreifen. Politisch aber gewinnt die Frage durch Rheins Vorstoß neue Brisanz.
Rhein grenzt sich zugleich von einer inhaltlichen Annäherung an die AfD ab und lehnt ein Verbotsverfahren gegen die Partei ab. Er halte das vielzitierte Bild einer „Brandmauer“ für falsch, betonte der CDU-Landeschef. Für die Union gelte: „Wir grenzen uns klar von der AfD ab, aber wir grenzen die Partei nicht aus.“ Das müsse sich auch in der Parlamentsarbeit widerspiegeln. Anstelle juristischer Schritte warb Rhein dafür, die AfD politisch zu stellen: Die CDU müsse den Wählerinnen und Wählern „ein besseres Angebot machen“ und die „Deutungshoheit über die Alltagsfragen“ zurückgewinnen. Eine Zusammenarbeit mit der AfD setze aus seiner Sicht eine „Politik der klaren roten Linien“ voraus.
Die AfD bewertet die Äußerungen des hessischen Regierungschefs als Signal eines sich abzeichnenden Kurswechsels in der Union. Der Parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sprach gegenüber der Nachrichtenagentur AFP von einem „überfälligen“ Schritt und einem Zeichen für ein „generelles Umdenken in der CDU“. Die Forderung nach Ausschussvorsitzen sei „nur der erste Schritt – weitere werden folgen“, prognostizierte Baumann. Angesichts jüngster Wahlergebnisse sehe er die Union unter Druck, ihre bisherige Ausgrenzungsstrategie zu überdenken. Koalitionsfraktionen im Bundestag wiesen einen von Rhein geforderten Kurswechsel allerdings zurück und halten bislang an der Linie fest, AfD-Kandidaten für Ausschussvorsitze nicht zu unterstützen.
In den Fachausschüssen des Bundestags wird ein Großteil der inhaltlichen Gesetzgebungsarbeit vorbereitet. Die Vorsitzenden spielen eine zentrale Rolle bei der Organisation der Beratungen und der Tagesordnungsgestaltung. Die Verteilung dieser Schlüsselpositionen erfolgt nach einem festgelegten Schlüssel zwischen den Fraktionen, doch bleibt die tatsächliche Besetzung an die Wahl durch die Ausschussmitglieder gebunden. Vor diesem Hintergrund berührt die von Rhein angestoßene Debatte nicht nur die Machtbalance zwischen den Fraktionen, sondern auch die Frage, wie das Parlament mit Parteien umgeht, die zwar demokratisch gewählt sind, von großen Teilen des Hauses aber weiterhin klar abgelehnt werden.