Mehr als 900 Unternehmen und über 10.000 Exponate veranschaulichen Chinas Wertschöpfungsketten im Bereich der intelligenten Fertigung
HEFEI, China, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Die 2026 World Manufacturing Convention wurde am 20. September im Hefei Binhu International Convention and Exhibition Center eröffnet, wo ein humanoider Roboter einen Pitch-Pot-Wurf vollführte, ein Inspektionsroboter auf Patrouille ging und eine elektrische Frachtdrohne im Luogang-Park einen senkrechten Start und eine senkrechte Landung vorführte.

Die bis zum 23. September unter dem Motto „Intelligent Manufacturing for a Better Future" (Intelligente Fertigung für eine bessere Zukunft) stattfindende Messe erstreckt sich über eine Fläche von 70.000 Quadratmetern, wobei 20.000 Quadratmeter für Innovationen und Errungenschaften im Bereich der Fertigung und 50.000 Quadratmeter für kommerzielle Ausstellungen vorgesehen sind. Mehr als 900 Unternehmen präsentieren über 10.000 Produkte und Technologien.
Die Veranstalter haben die Ausstellung anhand von Wertschöpfungsketten in der Fertigung strukturiert.
Im Bereich der intelligenten Bergbaumaschinen präsentiert ein dreidimensionales Schnittmodell den Bergbaorobotik-Cluster von Huainan, dessen Kernunternehmen T.SPEC und Tangxing Technology sind. Es bildet den Arbeitsablauf vom Untertage-Streckenbau bis zum Förderbetrieb im Schacht nach und demonstriert acht Kernanwendungen, darunter Aushub und Deckenstützung, Streckenaufbau, Material- und Rohrtransport, Transport von hydraulischen Stützen, Schachtseilwechsel sowie die Reinigung von Kohlebunkern, wobei jedes Gerätemodell im Betrieb gezeigt wird.
Der Pavillon für Innovationen und Errungenschaften in der Fertigung präsentiert einen supraleitenden Quantenprozessor mit 180 Qubits; BEST, den Burning Plasma Experimental Superconducting Tokamak – auch als „künstliche Sonne" bezeichnet –, der als Weg zur Fusionsenergie entwickelt wird; die KI-Forschungsplattform Lingjing Zaowu des Scientific Intelligence Materials Creation Center; Festkörpertransformatoren sowie eine bodengestützte Anlage zur Simulation planetarer Umgebungsbedingungen. Der Pavillon vereint Quantentechnologien, Wasserstoff- und Fusionsenergie, Gehirn-Computer-Schnittstellen, verkörperte KI, 6G und fortschrittliche Werkstoffe – allesamt Bereiche, die eine kontinuierliche Forschung und Entwicklung erfordern – und spiegelt damit den Wandel der Fertigungsindustrie von einer durch Größenvorteile getriebenen Expansion hin zu einem innovationsgetriebenen Wachstum wider.
Die Exponate gehen über reine Produkte hinaus und präsentieren miteinander vernetzte Fertigungsökosysteme.
Der Bereich für intelligente und vernetzte Fahrzeuge umfasst fertige Fahrzeuge, Batterien für Elektrofahrzeuge, Halbleiter für die Automobilindustrie sowie By-Wire-Fahrwerkssysteme. Die Zone für Informationstechnologie und saubere Energie der nächsten Generation umfasst die Energieinfrastruktur für KI, Rechenkapazitäten, Mensch-Maschine-Schnittstellen sowie KI-gestützte Anwendungen. Die biologische Fertigung durchläuft einen Entwicklungsverlauf, der von der Genbearbeitung über die Forschung und Entwicklung im Bereich der Zellfabriken und die Optimierung im Pilotmaßstab bis hin zur intelligenten Massenproduktion und dem kommerziellen Einsatz reicht.
Die Gastprovinz Sichuan stellt die regionale Zusammenarbeit im Bereich der Fertigung unter dem Motto „Smart Manufacturing in Tianfu, Connected to Global Value Chains" (Intelligente Fertigung in Tianfu, eingebunden in globale Wertschöpfungsketten) in den Vordergrund. In der internationalen Zone sind multinationale Unternehmen wie Continental Tires und Corning Display Technologies sowie in China ansässige Joint Ventures vertreten. Das Vereinigte Königreich ist das erste Land, das erneut als Ehrengastland auftritt.
Im Bereich der technologiegestützten Seniorenpflege stellte das Unternehmen Anhui Longchuang Intelligent Technology ein Millimeterwellenradar vor, das Stürze erkennt und Familienangehörige sowie in der Nähe befindliche Pflege- oder Notfallteams alarmiert, ohne dass ein Notruf abgesetzt werden muss. In Schlafzimmern verhindert eine Alarmverzögerung von etwa einer Minute, dass gewöhnliche Bewegungen – wie sich bücken oder in die Hocke gehen – Fehlalarme auslösen. Die Smart-Space-Management-Plattform des Unternehmens wird von mehr als 50.000 Seniorenpflegeeinrichtungen und Seniorenheimen genutzt.
Von Komponenten bis hin zu hochmodernen Anlagen beleuchtet die Fachmesse Chinas Wandel von „Made in China" hin zu „Smart Manufacturing in China". In den ersten sieben Monaten des Jahres 2026 produzierte Anhui 2,0158 Millionen Fahrzeuge, darunter 1,0903 Millionen Elektrofahrzeuge, und exportierte 1,227 Millionen; damit zählt die Provinz in mehreren Bereichen zu den führenden Regionen Chinas. Die Zahlen belegen den derzeit stattfindenden Wandel.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.