ZPMC präsentiert intelligente, grüne Hafenlösungen auf der TOC Europe 2026 in Hamburg

02.06.2026

SHANGHAI, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) stellte auf der TOC Europe 2026, die vom 19. bis 22. Mai in Hamburg stattfand, seine neuesten Hafen- und Containerumschlagstechnologien vor. Die Ausstellung des Unternehmens konzentrierte sich auf drei Bereiche: Automatisierung, grüne Technologien und integrierte Terminal-Lösungen. Lin Dong, chinesischer Generalkonsul in Hamburg, besuchte den ZPMC-Stand und traf sich mit Unternehmensvertretern.

Während der Veranstaltung begrüßte der Stand Führungskräfte von großen globalen Schifffahrts- und Terminalbetreibern, darunter Maersk, Terminal Investment Limited, DP World, Hamburger Hafen und Logistik AG und International Container Terminal Services, Inc. Die Gespräche konzentrierten sich auf kundenspezifische Ausrüstungen, Automatisierungs-Upgrades für bestehende Ausrüstungen, die Optimierung des Asset-Lifecycle-Service und die Effizienz der Lieferkette.

Neben der Hauptausstellung sprachen die technischen Spezialisten von ZPMC auf der TECH TOC-Konferenz und erläuterten die Roadmap des Unternehmens für einen intelligenteren Terminalbetrieb. Die erste Keynote, Smart Port Solutions: Navigating Complexity, Driving Intelligence" (Intelligente Hafenlösungen: Komplexität meistern, Intelligenz fördern) befasste sich mit den betrieblichen Herausforderungen beim Containerumschlag. Der Sprecher von ZPMC erläuterte den Lebenszyklusansatz des Unternehmens für die Terminalautomatisierung, der Häfen, die über isolierte Pilotprojekte hinausgehen wollen, einen praktischen Weg bietet.

Eine zweite technische Sitzung, ZPMC Green Crane Solutions" (Grüne Kranlösungen von ZPMC), befasste sich mit dem wachsenden Druck der Branche, Emissionen und Energieverbrauch in den Kranflotten zu reduzieren. In der Präsentation wurden energieeffiziente Lösungen für den gesamten Lebenszyklus eines Krans vorgestellt, die Terminalbetreibern dabei helfen sollen, von herkömmlichen, energieintensiven Modellen auf einen emissionsärmeren und schließlich auf einen Netto-Null-Betrieb umzustellen.

Der Stand von ZPMC bot den Besuchern auch einen Einblick in die chinesische Kultur, mit einer traditionellen Teezeremonie und einer Live-Aufführung von Szenen aus der klassischen Kunqu-Oper Pavillon der Pfingstrosen. Das Kulturprogramm ergänzte die technische Ausstellung, indem es den Besuchern die Möglichkeit gab, traditionelle chinesische Kunst und Gastfreundschaft zu erleben.

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Thyssenkrupp setzt bei Stahlneuaufstellung auf eigene Kraft

04.05.2026

Thyssenkrupp zieht beim geplanten Verkauf seiner Stahlsparte an den indischen Konkurrenten Jindal vorerst die Reißleine. Beide Unternehmen haben vereinbart, die seit September laufenden Gespräche auszusetzen. Nach Angaben des Essener Industriekonzerns soll die Neuaufstellung von Thyssenkrupp Steel nun aus eigener Kraft konsequent weiterverfolgt werden. Konzernchef Miguel López betonte, die Voraussetzungen für eine profitable Fortführung des Geschäfts seien „so gut wie lange nicht mehr“.

Im Hintergrund steht ein deutlicher Stimmungsumschwung im europäischen Stahlsektor. Thyssenkrupp verweist auf „große Fortschritte bei der Neuausrichtung“ des Segments und ein deutlich verbessertes Umfeld. Die Europäische Union habe die Bedeutung der Stahlproduktion für die Resilienz industrieller Wertschöpfungsketten erkannt und den Willen bekundet, die europäische Stahlindustrie stärker gegen globale Überkapazitäten und Dumping abzuschirmen. Zudem will Brüssel die Umstellung auf eine klimafreundliche Stahlproduktion weiter unterstützen.

Auch operativ hat sich die Lage bei Thyssenkrupp Steel zuletzt aufgehellt. Die Sparte, historischer Kern des Ruhrkonzerns, legte im laufenden Geschäft zu. Parallel läuft jedoch ein tiefgreifender Umbau: Zur Sanierung des Bereichs sollen in den kommenden Jahren bis zu 11.000 der rund 26.000 Stellen gestrichen oder ausgelagert werden. López hatte bereits zuvor erklärt, je erfolgreicher die Neuausrichtung umgesetzt werde, desto attraktiver werde das Stahlgeschäft für Kapitalmarkt und Investoren – „ob mit oder ohne Jindal“.

Der vorläufige Verkaufsstopp bedeutet keinen endgültigen Verbleib der Stahlsparte im Konzern. Mittelfristig hält Thyssenkrupp an dem Ziel fest, sich vom Stahlgeschäft zu trennen. Gewerkschaften wie die IG Metall drängen derweil auf Klarheit und fordern ein Ende der Verkaufsüberlegungen ohne „Hintertür“. Sie verlangen Gespräche über ein Modell, mit dem sich der Stahlbereich eigenständig und aus eigener Kraft verselbstständigen könnte. Während frühere Versuche für einen Verkauf, ein Joint Venture oder einen Börsengang gescheitert sind, setzt das Management nun darauf, den Wert des Bereichs vor einem möglichen nächsten Schritt weiter zu steigern.