ZPMC präsentiert Hafenausrüstungsmodelle beim Tag der offenen Tür im chinesischen Konsulat in Hamburg

20.05.2026

Mit LEGO gebaute Vorführungen, die die Hafenmaschinen in den Blickpunkt rückten und das Interesse von lokalen Beamten, Kunden und Besuchern der Gemeinde weckten

SHANGHAI, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Shanghai Zhenhua Heavy Industries (ZPMC) nahm kürzlich an einem öffentlichen Tag der offenen Tür teil, der vom chinesischen Generalkonsulat in Hamburg, Deutschland, veranstaltet wurde. Unter dem Motto "Offener Austausch, gemeinsame Zukunft" zielte die Veranstaltung darauf ab, den Dialog zwischen chinesischen Unternehmen und der lokalen Gemeinschaft zu fördern und gleichzeitig das öffentliche Verständnis für chinesische Unternehmen in Deutschland zu stärken.

Während der Veranstaltung besuchten der chinesische Generalkonsul in Hamburg Lin Dong und der Hamburger Bürgermeister Peter Tschentscher den Stand des ZPMC. Sie diskutierten mit Unternehmensvertretern über die Aussichten der deutsch-chinesischen Zusammenarbeit in den Bereichen Hafenausrüstung, intelligente Fertigung und Entwicklung grüner Häfen und äußerten sich zuversichtlich über die künftige Zusammenarbeit.

Die Veranstaltung umfasste auch einen interaktiven Demonstrationsbereich, in dem ZPMC-Mitarbeiter mit Hilfe von Bauklötzen maßstabsgetreue Modelle der Hafenausrüstung und Arbeitsszenarien des Unternehmens zusammenbauen und bedienen konnten. Die Modelle veranschaulichten anschaulich die technischen Möglichkeiten und Anwendungen des ZPMC im Bereich der Hafenmaschinen. Die Ausstellung stieß sowohl bei Firmenkunden als auch bei Besuchern aus der Region auf reges Interesse und führte zu lebhaften Gesprächen am gesamten Veranstaltungsort.

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CAR-Institut: 2,5 Milliarden Euro Zusatzkosten durch Trumps EU-Autozölle

04.05.2026

Die von US-Präsident Donald Trump angekündigten Zölle von 25 Prozent auf Neuwagenimporte aus der Europäischen Union würden nach Einschätzung von Branchenexperten vor allem die deutsche Autoindustrie treffen. Berechnungen des Center Automotive Research (CAR) in Bochum zufolge kämen allein auf die Autoproduktion in Deutschland zusätzliche Belastungen von rund 2,5 Milliarden Euro pro Jahr zu. Hinzu kämen weitere Kosten für US-Exporte deutscher Hersteller aus Werken in anderen EU-Staaten.

Obwohl sich die Maßnahmen formal gegen die gesamte EU richten, sieht CAR-Direktor Ferdinand Dudenhöffer insbesondere Deutschland im Visier Washingtons. Die Exporte anderer ausländischer Autobauer in die USA seien „unwesentlich“, sagte er und sprach mit Blick auf die neuen Zoll-Drohungen vom möglichen Beginn eines „Wirtschaftskriegs gegen Deutschland“. Die Maßnahmen würden die Hersteller jedoch unterschiedlich hart treffen, abhängig von ihrer Produktionsstruktur und Präsenz in den Vereinigten Staaten.

Relativ besser gestellt wären demnach Konzerne wie BMW und Mercedes-Benz, die über umfangreiche Produktionskapazitäten in den USA verfügen. In ihren US-Werken fertigen sie vor allem SUV-Modelle, die den Großteil ihrer Verkäufe auf dem US-Markt ausmachen. Diese lokale Produktion wirkt nach Einschätzung Dudenhöffers wie ein „Zollschutz“, weil in den USA montierte Fahrzeuge nicht unter die geplanten Importzölle auf Neuwagen aus der EU fallen würden.

Deutlich verwundbarer wären dagegen Marken wie Audi und Porsche, die ihre Fahrzeuge bislang weitgehend aus Europa in die USA liefern. Für sie könnten die neuen Einfuhrabgaben ein Anreiz sein, Pläne zum Aufbau eigener Produktionsstätten in den Vereinigten Staaten zu beschleunigen. Vollständig auffangen können die Hersteller die zusätzlichen Kosten nach Einschätzung des CAR-Instituts jedoch nicht. Ein Teil der Belastungen dürfte über Preiserhöhungen an die US-Käufer weitergegeben werden. Dank der starken Markenbindung rechnet Dudenhöffer zwar nicht mit einem abrupten Nachfrageeinbruch, die deutschen Autobauer stünden jedoch vor der Herausforderung, ihre Preissetzung und Standortstrategie zügig an die neue handelspolitische Lage anzupassen.