SHANGHAI, 20. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Kürzlich wurde das Nanguo East Road Extension Project (Shunde Bridge) im Bezirk Shunde unter Beteiligung von Shanghai Zhenhua Heavy Industries Co, Ltd. (ZPMC), die Tochtergesellschaft Nantong Zhenhua Heavy Equipment Manufacturing Co., Ltd. erhielt von der Guangdong Steel Structure Association den Preis für hochwertige Stahlbauprojekte 2025.
Die Shunde-Brücke liegt im östlichen Stadtentwicklungsgebiet des Bezirks Shunde in Foshan und verläuft entlang einer Nord-Süd-Achse, die Daliang und Ronggui verbindet. Das Hauptbauwerk der Brücke hat eine Spannweite von 992,5 Metern und besteht aus einem Doppelpylon, einem Hybridträger in Schrägseilbauweise und einem halbschwimmenden Tragwerkssystem. Mit einer Hauptspannweite von 626 Metern verfügt sie über die längste Brückenspannweite in Foshan. ZPMC war für die Herstellung des stromlinienförmigen, vollständig geschlossenen Stahlhohlkastens für das Hauptfeld der Brücke verantwortlich. Der Stahlkastenträger ist insgesamt 602 Meter lang und wiegt rund 16.000 Tonnen, wobei das schwerste Einzelsegment 462 Tonnen wiegt.
Die Shunde-Brücke wurde am 8. Mai 2025 für den Verkehr freigegeben. Die Fertigstellung des Projekts und die Anerkennung durch diesen Provinzpreis unterstreichen die Fähigkeiten von ZPMC bei der Herstellung von großen Brückenstahlkonstruktionen.
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Eine große Mehrheit der Bundesbürger stellt sich laut einer neuen Erhebung gegen mögliche Einschnitte bei den Leistungen der Pflegeversicherung. 77 Prozent der erwachsenen Bevölkerung halten es für überhaupt oder eher nicht akzeptabel, den Zugang zu Pflegegraden zu erschweren. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage des Instituts YouGov im Auftrag des Sozialverbands VdK hervor, die Mitte April unter mehr als 2.300 Menschen durchgeführt wurde.
Die Befragten reagierten insbesondere sensibel auf Vorschläge, die Einstufung in einen höheren Pflegegrad zu verschärfen: 72 Prozent lehnen dies ab. Auch Kürzungen bei den Leistungen im niedrigsten Pflegegrad stoßen auf deutliche Vorbehalte. 71 Prozent bewerten eine Reduzierung der Leistungen in Pflegegrad 1 als überhaupt oder eher nicht akzeptabel. Nach Einschätzung des VdK könnten hiervon etwa Zuschüsse für den Hausnotruf oder für Pflegehilfsmittel betroffen sein. 55 Prozent äußerten sich zudem ablehnend zu möglichen Zusammenfassungen und Deckelungen von Leistungen.
Die Diskussion über die künftige Finanzierung der Pflegeversicherung läuft vor dem Hintergrund spürbarer Haushaltszwänge. Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe hatte bereits im Dezember Reformoptionen skizziert. Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verwies damals auf begrenzte Mittel, die zielgerichteter eingesetzt werden müssten, und kündigte eine grundlegende Finanzreform der Pflegeversicherung bis Ende 2026 an. Die bestehenden Leistungen sollen dabei nach ihren Worten kritisch überprüft werden.
Im April stellte Warken Pläne für eine Pflegereform für Mitte Mai in Aussicht. Nach ihren Angaben klafft allein im kommenden Jahr eine Finanzierungslücke von sechs Milliarden Euro in der Pflegeversicherung. Die Ministerin betonte zugleich, Pflegebedürftige und ihre Angehörigen nicht allein lassen zu wollen. Parallel dazu hatte das Bundeskabinett erst kürzlich Gesetzesplänen zur Stabilisierung der gesetzlichen Krankenversicherung zugestimmt, die für gesetzlich Versicherte höhere Zuzahlungen und Leistungseinschnitte vorsehen – ein Signal, dass der finanzielle Spielraum im Gesundheitswesen insgesamt enger wird.