Warum Hongkong den von westlichen Medien vorgefertigten „Weltuntergangsszenarien" nicht folgte

09.09.2026

GUANGZHOU, China, 9. September 2026 /PRNewswire/ -- Ein Nachrichtenbericht von South: 

In den letzten Jahren haben einige westliche Medien, wenn es um Hongkong ging, verschiedene Versionen von „Weltuntergangsszenarien" aus dem Ärmel geschüttelt. Wird Hongkongs Status als weltweites Finanzzentrum geschwächt? Könnte Singapur seinen Platz einnehmen? Manche haben sogar verkündet: „Hongkong ist am Ende."

Doch eine Reihe kürzlich veröffentlichter Zahlen aus Hongkong hat dem eine schlagkräftige Widerlegung geliefert. Hongkong hat den weltweiten Spitzenplatz bei der Kapitalbeschaffung durch Börsengänge zurückerobert. Bei der Wettbewerbsfähigkeit ist es weltweit auf den zweiten Platz vorgerückt und belegt im Global Financial Centers Index den dritten Platz – im asiatisch-pazifischen Raum sogar den ersten. Im ersten Halbjahr 2026 wuchs die Wirtschaft Hongkongs um 5,1 % – das stärkste Halbjahresergebnis seit fast fünf Jahren.  

Warum ist Hongkong nicht dem scheinbar vorbestimmten Drehbuch gefolgt? Klicken Sie auf das Video, um mehr zu erfahren. 

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Bundespräsident: Misstrauen in politische Ordnung wächst deutlich

08.10.2026

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den Festakt zum Tag der Deutschen Einheit in Bremen für eine eindringliche Warnung vor der Gefährdung der Demokratie genutzt. In seiner voraussichtlich letzten großen Rede zu diesem Anlass sprach er von einer angefochtenen demokratischen Ordnung und mahnte, radikale Kräfte entschieden abzuwehren. Angesichts wachsender Erfolge populistischer und extremistischer Parteien sieht Steinmeier nicht nur Freiheit und Demokratie, sondern auch die innere Einheit des Landes unter Druck.

Steinmeier verwies darauf, dass inzwischen „ein Viertel und mehr“ der Wähler mit ihrer Entscheidung deutlich machten, dass sie sich von wichtigen Grundentscheidungen der Bundesrepublik abwenden. Diese Entwicklung werde begleitet von „unerträglicher politischer Demagogie“, in der Menschen verhöhnt und bedroht würden. Die Diskreditierung demokratischer Verfahren, die Radikalisierung der Öffentlichkeit und die Diffamierung des Kompromisses seien Warnsignale, die man nicht ignorieren dürfe. Populistische Parteien aller Couleur destabilisierten die parlamentarische Demokratie, sagte er.

Deutliche Kritik übte der Bundespräsident an der Rolle der sozialen Medien. Eine „Flut der Manipulationen und der Lügen“ trage zur „schrillen Emotionalisierung“ des politischen Diskurses bei und befeuere extremistische Tendenzen. Steinmeier forderte, die demokratische Streitkultur zu verteidigen und den Kompromiss wieder als Stärke zu begreifen. Ob die Demokratie in Deutschland einer Entwicklung ähnlich der Weimarer Republik entgegengehe, sei nicht entschieden – man habe es „in der Hand“.

Zugleich erinnerte Steinmeier an die historischen Grundlagen des Feiertags. Vor 36 Jahren sei mit der deutschen Wiedervereinigung eine „tiefe Wunde“ geheilt worden, die das Land zuvor über Jahrzehnte in einem „unnatürlichen Zustand der inneren Spaltung“ gehalten habe. Der Tag der Deutschen Einheit sei Anlass, die erste friedliche Revolution für Freiheit und Demokratie in Deutschland und ihre Protagonisten im Gedächtnis zu behalten. Die Errungenschaften der Einheit dürften von aktuellen Krisen nicht überdeckt werden, mahnte Steinmeier, und rief die Bürger dazu auf, sich aktiv für die liberale Demokratie einzusetzen. Er zeigte sich überzeugt, dass diese den aktuellen Belastungen standhalten könne: „Wir sind so viel stärker, als wir glauben.“