Vinfasts Eröffnung in Europa - Menschen, die auf Elektro umsteigen, blicken selten zurück

16.10.2026

PARIS, 16. Oktober 2026 /PRNewswire/ -- Auf Europas Straßen herrscht heute ein merkwürdiges Paradoxon: Menschen, die noch nie ein Elektroauto gefahren sind, machen sich Sorgen um Reichweite, Ladestationen und Kosten. Diejenigen, die bereits umgestiegen sind, erwähnen diese Bedenken kaum, und nur wenige möchten zum Geräusch eines Verbrennungsmotors zurückkehren.

VF 6

Die Diskrepanz zwischen Kaufzögern und Kaufzufriedenheit ist derzeit die aussagekräftigste Erkenntnis über das Konsumverhalten in Europa.

Zufriedenheit in Zahlen

Eine im Frühjahr 2025 durchgeführte Chargemap-Umfrage erreichte fast 20.000 Fahrer von Elektrofahrzeugen in neun europäischen Ländern, darunter Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien und Großbritannien. Dabei zeigte sich, dass 88 % der Fahrer mit ihren Fahr- und Ladeerfahrungen zufrieden oder sehr zufrieden waren.

Weltweit befragte die Global EV Drivers Alliance (GEVA) mehr als 23.000 Besitzer von Elektrofahrzeugen in 18 Ländern. 92 % planten, sich erneut für ein emissionsfreies Elektrofahrzeug zu entscheiden, nur 1 % würde wieder auf Benzin oder Diesel umsteigen und 4 % würden sich für einen Plug-in-Hybrid entscheiden.

In Großbritannien stellte eine Umfrage von Zap-Map zwei Gruppen gegenüber. 92 % der Fahrer von Elektrofahrzeugen gaben an, sehr zufrieden mit ihrem Auto zu sein, verglichen mit 74 % der Fahrer von Benzin- und Dieselfahrzeugen. Insgesamt ergibt sich ein schlüssiges Bild: Wer einmal ein Elektroauto gefahren ist, findet den Umstieg lohnenswert.

Was dieses Glück antreibt, ist das alltägliche Leben.

Die Zufriedenheit von Fahrern von Elektrofahrzeugen beruht nicht auf auffälligen Ausstattungsmerkmalen. In der Petronas-Studie erreichte das Fahrerlebnis 8,39 von 10 Punkten, während die Ladezeit mit 7,7 Punkten am schlechtesten abschnitt. Europäer lieben das Fahrgefühl von Elektrofahrzeugen. Was sie sich jedoch noch verbessern möchten, ist der Komfort im Alltag.

Untersuchungen von Driveco und Harris Interactive in Frankreich bestätigen diese Ergebnisse. Sie zeigten einen deutlichen Kontrast zwischen den Bedenken von Nichtnutzern und der hohen Zufriedenheit von Besitzern, wobei die finanzielle Zugänglichkeit weiterhin eine Herausforderung darstellt.

Deshalb verfolgt VinFast einen praxisorientierten Ansatz. Der europäische Markt wandelt sich von Early Adopters hin zu alltäglichen Käufern. Für diese Käufer sind Effizienz, Design und Zugänglichkeit die entscheidenden Faktoren für den Wechsel.

Der VF 6 ist ein kompakter elektrischer SUV, der sich für Stadtstraßen und den täglichen Arbeitsweg eignet, wo Effizienz und Benutzerfreundlichkeit im Vordergrund stehen. Er bietet europäischen Fahrern einen praktischen Einstieg in die Elektromobilität.

Vom Familienauto zum Stadtbus

Mobilität mit Komfort ist nicht nur dem privaten Pkw vorbehalten. Angesichts der EU-Vorschriften, die Städte zu vollständig emissionsfreien Busflotten drängen, steigt VinFast mit seinen Elektrobussen EB 8 und EB 12 in den öffentlichen Nahverkehr ein.

Der EB 12 hat die vollständige europäische Zertifizierung erhalten – ein Meilenstein, der die Einhaltung der strengen europäischen Standards belegt und VinFasts Fähigkeit bestätigt, Fahrzeuge zu liefern, die auf die lokale Infrastruktur zugeschnitten sind. Betreiber des öffentlichen Nahverkehrs benötigen zertifizierte, zuverlässige Lieferanten, die sofort liefern können.

Vertrauen entsteht durch Service, nicht nur durch Produkte.

VinFast weiß, dass in Europa das Fahrzeug nur ein Teil des Versprechens ist. Der Rest sind Wartung, Support und Garantie.

Das Unternehmen baut daher durch Partnerschaften mit Händlern und Serviceanbietern in der gesamten Region eine lokale Vertriebspräsenz auf. Dieses partnerbasierte Vertriebsmodell ist eine bewusste Entscheidung. Durch die Zusammenarbeit mit etablierten lokalen Partnern, die ihre Märkte, Kunden und Vorschriften bereits kennen, kombiniert VinFast seine Produkte und Technologien mit lokalem Know-how.

Für Autofahrer bedeutet das Service in Wohnortnähe. Für Flottenbetreiber bedeutet es Unterstützung, die die Fahrzeuge einsatzbereit hält. Für VinFast bedeutet es, in jedem Markt, den das Unternehmen betritt, Schritt für Schritt Vertrauen aufzubauen.

VinFasts Präsenz in Europa ist ein langfristiges Engagement, keine kurzfristige Absatzsteigerung. Wettbewerbsfähige Elektroautos, zertifizierte Elektrobusse und ein wachsendes lokales Servicenetz erfüllen sowohl die Kaufbedürfnisse europäischer Kunden als auch deren langfristige Kundenbindung.

Die Elektromobilität in Europa ist in vollem Gange. Für Autofahrer und Städte stellt sich nicht mehr die Frage, ob sie auf Elektrofahrzeuge umsteigen sollen, sondern auf welche Marke sie sich in den kommenden Jahren verlassen können. VinFast möchte genau diese Marke sein und erschwingliche, formschöne Elektrofahrzeuge auf Europas Straßen bringen – unterstützt durch den Service und Support, den europäische Kunden erwarten.

Über VinFast Auto Ltd.

VinFast (NASDAQ: VFS), eine Tochtergesellschaft der Vingroup JSC, ist Vietnams führender Automobilhersteller und hat sich der Mission verschrieben, eine grüne Zukunft für alle zu schaffen. VinFast bietet in Vietnam eine breite Palette an Elektroautos, E-Scootern, E-Bikes und E-Bussen an und exportiert in wichtige Märkte in Asien, Nordamerika, Europa und dem Nahen Osten.

Mehr erfahren Sie unter: https://vinfastauto.eu/

VinFast Logo

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Antisemitismus-Debatte nach ZDF-Sendung: Anwalt spricht von „Falschbehauptung des Innenministers“

08.10.2026

Die Berliner Linken-Politikerin Elif Eralp geht juristisch gegen Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vor. Eralp und ihr Berliner Landesverband haben nach Angaben ihres Rechtsbeistands Strafanzeige beziehungsweise Strafantrag gegen den Minister gestellt. Hintergrund ist eine Passage in der ZDF-Talkshow „Maybrit Illner“, in der sich die Moderatorin versprochen und Eralp in einem Satz fälschlich als Antisemitin bezeichnet hatte, bevor sie sich sofort korrigierte. Dobrindt kommentierte diese Szene mit den Worten „Na doch“.

Aus Sicht des von Eralp mandatierten Anwalts Jasper Prigge macht sich der Minister damit den Versprecher der Moderatorin zu eigen. In einem Schriftsatz, der mehreren Medien vorliegt, heißt es, Dobrindt stelle durch seine Einlassung eine Tatsachenbehauptung auf, die den Tatbestand der üblen Nachrede erfülle. Zudem liege eine Beleidigung vor, weil die Bezeichnung als Antisemitin „in erheblichem Maße ehrabträglich“ sei. Eralp habe sich nach Darstellung ihres Anwalts selbst nie in einer Weise geäußert, die als antisemitisch zu bezeichnen wäre, vielmehr trete sie öffentlich für den Schutz jüdischen Lebens ein.

Der Anwalt spricht von einer „Falschbehauptung des Innenministers“. Die Äußerung im Fernsehen sei geeignet, das öffentliche Wirken der Berliner Spitzenpolitikerin erheblich zu erschweren. In dem Schriftsatz wird darauf verwiesen, dass die Verbreitung des Eindrucks, Eralp würde selbst sagen, sie sei Antisemitin, ihre Integrität als politische Amtsträgerin infrage stellen und damit auch Auswirkungen auf politische Prozesse in Berlin haben könne. Eralp ist Spitzenkandidatin der Linken für das Rote Rathaus.

Die Auseinandersetzung hatte sich in der ZDF-Sendung an einem Schlagabtausch zwischen Dobrindt und der Linken-Bundestagsfraktionschefin Heidi Reichinnek entzündet. Während der Debatte unterlief Moderatorin Maybrit Illner der Versprecher, sie korrigierte sich jedoch unmittelbar mit dem Hinweis, Eralp sei „keine Antisemitin“. Dobrindts anschließender Kommentar bildet nun den Kern des juristischen Streits. Zu möglichen weiteren Schritten der Strafverfolgungsbehörden und einer Reaktion des Bundesinnenministers lagen zunächst keine näheren Angaben vor.