Ribo und Boehringer Ingelheim treiben ihr siRNA-Programm zur Behandlung der metabolischen Dysfunktion-assoziierten Steatohepatitis (MASH) weiter voran

07.05.2026

SUZHOU, China und MÖLNDAL, Schweden, 7. Mai 2026 /PRNewswire/ -- Die Suzhou Ribo Life Science Co., Ltd. und Ribocure Pharmaceuticals AB („Ribo", HKEX: 6938) gaben heute bekannt, dass sie einen weiteren Meilenstein erreicht haben. Dies ist der dritte wichtige Meilenstein in der Forschungskooperation mit Boehringer Ingelheim zur Erforschung neuartiger Therapien für Lebererkrankungen, darunter die metabolisch bedingte Steatohepatitis (MASH).

MASH ist eine schwere und fortschreitende Form der Fettlebererkrankung, die zu Fibrose, Leberzirrhose, Leberversagen und Leberkrebs führen kann und weltweit über 200 Millionen Menschen betrifft. Trotz der zunehmenden Belastung besteht weiterhin Bedarf an wirksamen Medikamenten, die das Fortschreiten der Erkrankung verhindern und die Lebergesundheit unterstützen können. Durch die Zusammenarbeit wollen Ribo und Boehringer Ingelheim die Pipeline potenzieller zukünftiger Behandlungsoptionen für Patienten mit MASH erweitern.

„Dies ist ein wichtiger Schritt nach vorne und unterstreicht die Stärke und Reife unserer siRNA-Entdeckungs- und lebergerichteten Verabreichungskapazitäten. Wir sind stolz darauf, wie wir gemeinsam dieses hochinnovative und neuartige Programm vorangetrieben und diesen Erfolg ermöglicht haben.Boehringer Ingelheim wird dieses Programm weiter vorantreiben, mit dem Ziel, Menschen mit MASH neue Optionen zu bieten", sagte Li-Ming Gan, Co-CEO und Global R&D President von Ribo.

siRNA-Therapeutika sind darauf ausgelegt, krankheitsverursachende Gene zu stilllegen, indem sie auf deren Boten-RNAs (mRNAs) abzielen. Die Technologie von Ribo zur gezielten Verabreichung in die Leber soll eine selektive Aufnahme in Hepatozyten ermöglichen, mit dem Ziel, Ziele anzusprechen, die mit herkömmlichen kleinen Molekülen oder Antikörpern möglicherweise schwer zu erreichen sind.

Dieser Meilenstein spiegelt die Produktivität der Zusammenarbeit zwischen Ribo und Boehringer Ingelheim sowie das gemeinsame Bestreben wider, Lösungen für ungedeckte Bedürfnisse bei Leber- und kardiometabolischen Erkrankungen zu finden. Er festigt Ribos Position als strategischer Partner für globale Pharmaunternehmen und unterstreicht das kommerzielle Potenzial seiner siRNA-Plattform. Ribo ist bestrebt, die Zusammenarbeit bis 2026 und darüber hinaus erfolgreich voranzutreiben. 

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Energiekontor nutzt Sensorik für präzisere Steuerung von Windanlagen

04.05.2026

Energiekontor AG schärft ihr technologisches Profil im Kerngeschäft Windenergie. Der im General Standard gelistete Projektentwickler und Betreiber von Wind- und Solarparks setzt in seinen konzerneigenen Windparks verstärkt auf datenbasierte und digital gesteuerte Systeme. Ziel ist es, gesetzliche Vorgaben präzise einzuhalten und zugleich unnötige Stillstandszeiten der Anlagen zu vermeiden – ein Hebel, der sich unmittelbar auf Stromerzeugung und Wirtschaftlichkeit auswirkt.

Im Mittelpunkt stehen Lösungen, die die Anforderungen des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) automatisiert und situationsabhängig umsetzen. Das BImSchG legt in Deutschland den Rahmen für den Schutz von Mensch, Tier und Umwelt vor schädlichen Umwelteinwirkungen fest. Für Windenergieanlagen resultieren daraus konkrete Auflagen, unter anderem zu Artenschutz, Geräuschentwicklung und Betriebssicherheit. Anstatt Anlagen pauschal abzuschalten, zielt Energiekontor darauf, Eingriffe nur dann vorzunehmen, wenn Messdaten dies tatsächlich erfordern.

Nach Unternehmensangaben setzt Energiekontor hierfür auf intelligente Systeme, die Betriebsparameter und Umweltbedingungen kontinuierlich auswerten. Bereits geringe zusätzliche Verfügbarkeiten der Anlagen können demnach zu spürbaren Mehrerträgen führen. „Innovation und Technologie sind für uns zentrale Hebel, um unsere Windparks wirtschaftlich, sicher und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben zu betreiben“, wird Vorstandsmitglied Günter Eschen zitiert. Die digitalen Lösungen sollen helfen, regulatorische Anforderungen präzise umzusetzen und gleichzeitig die Energieerträge der Parks zu sichern.

Damit ergänzt Energiekontor seine technologische Agenda um einen weiteren Baustein im bestehenden Geschäftsmodell mit Wind- und Solarparks in Deutschland und Europa. Die Gesellschaft hatte bereits mit soliden Finanzkennzahlen und einem steigenden Börsenkurs Aufmerksamkeit bei Investoren auf sich gezogen. Mit der stärkeren Fokussierung auf intelligente Steuerungssysteme reagiert das Unternehmen nun auf zunehmend anspruchsvolle regulatorische Rahmenbedingungen – und versucht, Effizienzpotenziale im laufenden Betrieb seiner Anlagen konsequent zu heben.