Palo Alto Networks und die Deutsche Telekom bieten KI-gestützte Sicherheit mit fortschrittlichen Souveränitätskontrollen für regulierte Branchen in Europa

10.06.2026

AMSTERDAM und MÜNCHEN, 10. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Palo Alto Networks (NASDAQ: PANW) und die Deutsche Telekom (XETRA: DTE) haben heute Sovereign Cortex with T Security angekündigt. Diese Lösung bringt die KI-gesteuerte SecOps-Plattform Cortex® von Palo Alto Networks in die am stärksten regulierten Branchen Europas, mit Souveränitätskontrollen für Daten unter unabhängiger Verwaltung durch die Deutsche Telekom.

Die heutige KI-gesteuerte Bedrohungslandschaft erfordert sofort wirksame Cybersicherheit in Echtzeit. Doch viele der regulierten Organisationen in Europa – im Gesundheitswesen, im öffentlichen Sektor, bei Finanzdienstleistungen und in der kritischen nationalen Infrastruktur – stehen vor einer grundlegenden Herausforderung: die Einführung cloudbasierter KI-Sicherheit bei gleichzeitiger Erfüllung der wachsenden Souveränitätsanforderungen Europas. Diese Anforderungen, die zunehmend in der DSGVO, der NIS2 und der DORA sowie in entsprechenden europäischen Rahmenwerken kodifiziert sind, erfordern nachweisbare Kontrollen, die über den Datenstandort hinausgehen: Kontrolle darüber, wer auf Daten zugreifen darf, wie sie verschlüsselt werden, wie der Zugriff des Anbieters geprüft wird und wie sie im Supportbetrieb gehandhabt werden.

Sovereign Cortex with T Security erfüllt diese Anforderungen und unterstützt die am stärksten regulierten Organisationen Europas dabei, cloudbasierte Sicherheit ohne Kompromisse bei der Souveränität zu nutzen. Verankert durch die Deutsche Telekom als unabhängigen europäischen Vertrauenspartner bietet die Lösung die volle Leistungsfähigkeit der Cortex-Plattform mit eigens für das europäische Regulierungsumfeld entwickelten Souveränitätskontrollen.

Zusätzlich zu den Datenstandortkontrollen, die wir unseren Kunden für alle unsere Cloud-Dienste bereitstellen, bietet Sovereign Cortex with T Security zusätzliche Souveränitätskontrollen für jede Ebene der Umgebung. Dazu gehören Kunden- und Systemdaten (Telemetriedaten), Verschlüsselungsschlüssel sowie unabhängig geprüfte Zugriffsprotokolle. Außerdem ist das gesamte Support-Personal ausschließlich in Europa ansässig, und alle vertraglichen Vereinbarungen unterliegen europäischem Recht.

Helmut Reisinger, Geschäftsführer für EMEA bei Palo Alto Networks:

„Europäische Organisationen – von Behörden bis hin zu Betreibern kritischer Infrastrukturen – haben sich uns gegenüber klar geäußert: Sie brauchen KI-gesteuerte Sicherheit in Echtzeit sowie überprüfbare Souveränitätskontrollen für Daten und sollten sich nicht zwischen beidem entscheiden müssen. Dies ist unsere direkte Antwort auf die Anforderungen von Kunden und Regulierungsbehörden in ganz Europa – ein Dienst, der die Souveränität Europas respektiert, die Sicherheitswirksamkeit sowie die modulare Plattformisierung aufrechterhält, auf die sich unsere Kunden verlassen, und das Vertrauen widerspiegelt, das sie in uns setzen."

Thomas Tschersich, Geschäftsführer der Deutsche Telekom Security GmbH und Sicherheitsleiter der Deutschen Telekom AG:

„Unser gemeinsames Angebot ist in dieser Qualität derzeit einzigartig in Europa. Wir erfüllen die Anforderungen von NIS2, DORA und KRITIS an Datensouveränität – ohne dass unsere Kunden Kompromisse bei der Wirksamkeit ihrer Cyberabwehr eingehen müssen."

Ein kundenorientierter Ansatz für Souveränität

Diese Lösung spiegelt die direkte Zusammenarbeit mit regulierten Organisationen und Behörden in ganz Europa wider – sie ist auf die spezifischen, überprüfbaren Kontrollen ausgerichtet, die sie benötigen, und nicht auf eine breite Auslegung von Souveränität. Die Lösung wurde so entwickelt, dass sie sich mit der Entwicklung der Souveränitätsvorschriften in Europa weiterentwickelt.

Sovereign Cortex with T Security wird zunächst für Organisationen im Gesundheitswesen, im Finanzdienstleistungssektor, im öffentlichen Sektor und in der kritischen nationalen Infrastruktur verfügbar sein; eine breitere Verfügbarkeit wird später folgen. Die erste Einführung ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Erfahren Sie mehr darüber, wie Palo Alto Networks und die Deutsche Telekom KI-gesteuerte Sicherheit in europäische Branchen bringen.

Informationen zu Palo Alto Networks

Palo Alto Networks (NASDAQ: PANW), das weltweit führende Unternehmen für KI-gestützte Cybersicherheit, schützt unsere digitale Lebensweise mit einem umfassenden Portfolio an Cybersicherheitslösungen und -plattformen für die Bereiche Netzwerk, Cloud, Security Operations, KI und Identität. Unsere KI-gesteuerten Plattformen, auf die sich mehr als 70 000 Kunden verlassen und die auf den Bedrohungsdaten von Unit 42 basieren, beseitigen Komplexität, unterstützen Unternehmen bei einer vertrauensvollen Modernisierung und sichern das Innovationstempo ab. Entdecken Sie die Zukunft der Sicherheit auf www.paloaltonetworks.com.

Informationen zur Deutschen Telekom

Die Deutsche Telekom (XETRA:DTE) ist Europas führendes digitales Telekommunikationsunternehmen und betreut rund 220 Millionen Kunden in den Bereichen Mobilfunk, Festnetz und IT-Dienste. Mit den Tochtergesellschaften Deutsche Telekom Security und T-Systems ist der Konzern zudem einer der größten Anbieter von Cybersicherheit und verwalteten Sicherheitsdiensten in Europa. Mit Sicherheitsbetriebszentren in ganz Europa, einer durchgängigen europäischen Netz- und IT-Infrastruktur sowie jahrzehntelanger Erfahrung in der Betreuung regulierter Branchen und Kunden aus dem öffentlichen Sektor ist die Deutsche Telekom der europäische Vertrauensanker für souveräne digitale Dienste. Weitere Informationen finden Sie auf www.telekom.com/companyprofile.

Zukunftsgerichtete Aussagen

Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen, die Risiken, Ungewissheiten und Annahmen beinhalten, unter anderem Aussagen über den Nutzen, die Auswirkungen oder die Leistung sowie den potenziellen Nutzen, die potenziellen Auswirkungen oder die potenzielle Leistung unserer Produkte und Technologien oder künftiger Produkte und Technologien. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind keine Garantie für künftige Leistungen, und es gibt zahlreiche Faktoren, die dazu führen könnten, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in dieser Mitteilung gemachten Aussagen abweichen. In unserem jüngsten Jahresbericht auf Formblatt 10-K, unserem jüngsten Quartalsbericht auf Formblatt 10-Q und unseren anderen, von Zeit zu Zeit bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereichten Unterlagen, die jeweils auf unserer Website investors.paloaltonetworks.com und auf der SEC-Website www.sec.gov abrufbar sind, weisen wir auf bestimmte wichtige Risiken und Ungewissheiten hin, die unsere Ergebnisse und Leistungen beeinträchtigen könnten. Alle zukunftsgerichteten Aussagen in dieser Mitteilung beruhen auf Informationen, die uns zum Datum dieser Mitteilung zur Verfügung standen, und wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Datum eintreten oder bestehen, an dem sie gemacht wurden.

Palo Alto Networks logo (PRNewsFoto/Palo Alto Networks, Inc.)

 

 

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Nach Bauverzögerung: Bahn öffnet Kernkorridor Hamburg–Berlin mit Einschränkungen

15.06.2026

Nach gut zehn Monaten Bauzeit ist die stark befahrene Bahnstrecke zwischen Hamburg und Berlin wieder vollständig in Betrieb – allerdings mit sechs Wochen Verspätung gegenüber dem ursprünglichen Zeitplan. Am frühen Morgen fuhr der erste Fernzug um 5.36 Uhr mit leichter Verspätung vom Hamburger Hauptbahnhof in Richtung Hauptstadt ab, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Bereits seit Samstagabend nutzen Güterzüge den Korridor, seit Sonntag rollen auch wieder Fern- und Regionalzüge regulär über die sanierte Verbindung.

Für Tausende Pendlerinnen und Pendler entfällt damit der belastende Ersatzverkehr mit Bussen. Während der Generalsanierung war der Fernverkehr über Stendal und Uelzen umgeleitet worden, regionale Verbindungen zwischen Hamburg und Berlin fielen monatelang aus. Schon Mitte Mai hatte die Bahn einen ersten Teilabschnitt entlastet und die durchgehende Verbindung zwischen Hamburg und Schwerin wieder aufgenommen. Nun ist die gesamte Achse zurück im Netz – die Bahn warnt jedoch vor Anlaufschwierigkeiten und empfiehlt, Fahrzeiten vorab zu prüfen.

Die Wiederinbetriebnahme verläuft holprig. Am ersten Betriebstag sammelten sich auf der frisch sanierten Strecke Verspätungen von mindestens 15 Minuten, teils deutlich darüber. Fernzüge benötigten am Sonntag in der Regel mehr als zwei Stunden und 15 Minuten zwischen den Hauptbahnhöfen, obwohl die schnellsten ICE nach Abschluss der Arbeiten eigentlich in rund einer Stunde und 47 Minuten verkehren sollen. Hintergrund ist unter anderem, dass das für Tempo 230 ausgelegte LZB-Zugsicherungssystem auf Teilen der Trasse noch nicht abgenommen ist. Auf diesen Abschnitten gilt vorerst das PZB-System mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometern.

Die Bauarbeiten auf der 2025 begonnenen Generalsanierung umfassten nach Bahnangaben die Erneuerung von 165 Kilometern Gleisen und die Instandsetzung weiterer 61 Kilometer. Zudem wurden 249 Weichen eingebaut und 28 Bahnhöfe modernisiert. Der ursprünglich bis Ende April angesetzte Abschluss verzögerte sich durch einen harten Winter und gefrorenen Boden, der den Zeitpuffer aufbrauchte. Mit der jetzt abgeschlossenen Kernsanierung ist die Verbindung zwischen den beiden größten deutschen Städten infrastrukturell deutlich erneuert, ihre geplante Höchstleistung im Fahrplanbetrieb dürfte aber erst erreicht werden, wenn die technischen Zugsicherungssysteme auf der gesamten Strecke vollumfänglich verfügbar sind.