Maya HTT heißt Friendship Systems und CAESES willkommen, um sein Portfolio an simulationsgestützter Konstruktions- und Optimierungssoftware zu erweitern

15.07.2026

Diese Kombination erweitert das Softwareportfolio von Maya HTT um die simulationsfähige parametrische Geometrie- und Optimierungsplattform von CAESES und stärkt damit die Lösungen für Ingenieurteams in den Bereichen Schifffahrt, Turbomaschinen, Luft- und Raumfahrt, Automobilindustrie sowie fortschrittliche CFD-gestützte Entwicklung.

MONTREAL und POTSDAM, Deutschland, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Maya HTT, ein globaler Anbieter von Lösungen in den Bereichen Engineering-Software, Simulation, KI und digitale Transformation, gab heute die Übernahme von Friendship Systems bekannt, dem deutschen Engineering-Software-Unternehmen, das hinter CAESES steht.

CAESES ist eine spezialisierte Plattform, die von Ingenieurteams genutzt wird, um simulationsfähige parametrische Geometrie zu erstellen, Konstruktionsvarianten zu automatisieren und Optimierungsabläufe zu unterstützen. Durch die systematische Generierung von Konstruktionsalternativen und den dazugehörigen Simulationsdaten unterstützt CAESES zudem datengesteuertes Engineering sowie physikgestützte, KI-basierte Konstruktionsabläufe. Die Software findet breite Anwendung in anspruchsvollen technischen Bereichen wie Schiffsbau, Turbomaschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Verteidigungstechnik, numerische Strömungsmechanik und Ingenieurberatung.

Die Übernahme stärkt das Portfolio von Maya HTT im Bereich simulationsgestützter Konstruktion und erweitert die Möglichkeiten des Unternehmens, Kunden weltweit eigene, hochwertige Engineering-Software und -Lösungen anzubieten.

„Friendship Systems bringt fundiertes technisches Know-how, eine solide Produktbasis und eine Plattform mit, die Maya HTT hervorragend ergänzt", sagte Vito Marone, Chief Executive Officer von Maya HTT. „Mit CAESES können Ingenieure schneller mehr Konstruktionsoptionen prüfen, Geometriedaten direkt in Simulationsabläufe einbinden und Fachwissen in wiederholbare digitale Konstruktionsprozesse umsetzen. Zudem schafft es eine solide Grundlage für die physikbasierte, KI-gestützte Entwicklung, indem es dazu beiträgt, strukturierte Konstruktions- und Simulationsdaten über große Entwurfsräume hinweg zu generieren. Genau diese Art von spezialisierter, simulationsgestützter Technologie passt zur langfristigen Strategie von Maya HTT."

Durch die Übernahme wird Maya HTT CAESES in sein wachsendes Portfolio an firmeneigenen Software-Assets aufnehmen und seine Präsenz in Europa ausbauen, wobei Deutschland zu einem stärkeren Ankerpunkt für produktgetriebenes Wachstum wird. Die Transaktion eröffnet zudem Möglichkeiten, CAESES in den globalen Kundenstamm von Maya HTT zu integrieren und es mit dem Know-how von Maya HTT in den Bereichen thermische Simulation, Strömungssimulation, KI, Engineering-Workflows und fortschrittliche Engineering-Dienstleistungen zu kombinieren.

„Diese Übernahme ist ein wichtiger Schritt im Rahmen der Strategie von Maya HTT", fügte Marone hinzu. „Dadurch verfügen wir über ein breiteres Portfolio an eigener Software, eine stärkere technische Differenzierung und neue Möglichkeiten zur Schaffung integrierter Entwicklungsabläufe, die unseren Kunden helfen, schneller von der Entwurfsphase zur validierten Leistungsfähigkeit zu gelangen."

Der Integrationsansatz von Maya HTT wird darauf ausgerichtet sein, die Stärken von Friendship Systems zu bewahren und selektiv kommerzielle und technische Synergien zu nutzen, sofern diese einen klaren Mehrwert für die Kunden schaffen.

Die Bedingungen der Transaktion wurden nicht bekannt gegeben.

Informationen zu Maya HTT

Maya HTT ist ein Unternehmen für Ingenieurssoftware, Simulation, KI und digitale Transformation mit Hauptsitz in Montreal, Kanada. Das Unternehmen unterstützt führende Unternehmen bei der Bewältigung komplexer technischer und betrieblicher Herausforderungen durch fortschrittliche Simulation, Softwareentwicklung, industrielle KI, digitale Zwillinge und Lösungen für den Produktlebenszyklus.

Informationen zu Friendship Systems

Friendship Systems ist ein deutsches Unternehmen für Ingenieurssoftware und Entwickler von CAESES, einer Plattform für simulations- und datengestütztes Engineering. Mit CAESES können Ingenieure simulationsfähige parametrische Geometrien erstellen, die Entwurfsauslotung automatisieren, die Produktleistung optimieren und technische Daten für KI-gestützte Arbeitsabläufe generieren. Die Plattform wird von Ingenieurteams genutzt, die in anspruchsvollen Konstruktionsumgebungen tätig sind, darunter Schiffsbau, Turbomaschinenbau, Luft- und Raumfahrt, Energiewirtschaft, CFD und Ingenieurberatung.

Medienkontakt: Myriam Roy, Maya HTT, myriam.roy@mayahtt.com

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.