Mad Cool übernimmt die Führung: Europäische Festivals zeigen im erstmals veröffentlichten „Yanolja Festival Index" beeindruckende Stärke

08.06.2026

SEOUL, Südkorea, 8. Juni 2026 /PRNewswire/ -- Yanolja Research, ein globales Forschungsinstitut mit Spezialisierung auf die Reise- und Tourismusbranche, gab heute die Einführung des „Global Festival Attractiveness Index" („Globaler Festival-Attraktivitätsindex", weithin bekannt als „Yanolja Festival Index") bekannt. Dieses wegweisende Bewertungsmodell wurde entwickelt, um die qualitative Attraktivität von 560 bedeutenden Festivals weltweit mithilfe mehrsprachiger Big-Data-Analysen aus sozialen Medien objektiv zu messen.

Der gemeinsam von Yanolja Research, dem CHRIBA Institute der Purdue University in den USA und dem H&T Analytics Center der Kyung Hee University in Seoul, Südkorea, entwickelte Index bewertete diese weltweit führenden Festivals anhand mehrsprachiger nutzergenerierter Inhalte (UGC) in 14 Sprachen, die von Brandwatch bereitgestellt wurden. Während Coachella weltweit den ersten Platz belegte, zeigten die europäischen Festivals insgesamt eine außergewöhnliche Wettbewerbsfähigkeit. Das spanische Mad Cool Festival ging als bestbewertete Veranstaltung Europas hervor und belegte weltweit Platz 4.

Starke Anziehungskraft europäischer Inhalte und immersiver Erlebnisse

Die Bewertung 2026 unterstreicht die starke Präsenz Europas in der globalen Festivallandschaft. Das ungarische Sziget Festival belegte Platz 6, gefolgt vom italienischen Karneval von Venedig auf Platz 7, was die Fähigkeit beider Veranstaltungen widerspiegelt, durch unverwechselbare und immersive Erlebnisse ein internationales Publikum anzuziehen. Spaniens La Tomatina belegte Platz 8, das British Summer Time Festival im Vereinigten Königreich Platz 9, und das Pinkpop Festival in den Niederlanden rundete die weltweiten Top 10 ab. Weitere stark abschneidende europäische Veranstaltungen waren das deutsche Oktoberfest (12.) sowie das niederländische Defqon.1 (17.). Diese Ergebnisse unterstreichen die Stärke Europas, überzeugende Unterhaltung, kulturelle Authentizität und unvergessliche Besuchererlebnisse zu bieten, die weltweit Anklang finden.

Fortschrittliches Bewertungsmodell beurteilt geplante Erlebnisse anhand von „Attraktivität" und „Reputation"

Der Index basiert auf umfangreichen Daten aus sozialen Medien, die authentische Besucherperspektiven widerspiegeln, und nicht auf von Veranstaltern gemeldeten Daten. Er bewertet Festivals anhand zweier zentraler Komponenten: „Festival Attractiveness" („Festival-Attraktivität") erfasst die Stimmung und emotionalen Reaktionen der Besucher, während „Festival Reputation" („Festival-Reputation") die globale Sichtbarkeit anhand des Diskussionsvolumens und der sprachlichen Vielfalt misst. Diese Indikatoren werden zu drei Bewertungsdimensionen zusammengefasst: zentrale Festivalinhalte und -erlebnisse, Festivalatmosphäre und Emotion sowie organisatorischer Komfort und Infrastruktur.

Components of the Yanolja Festival Index

Zu den Ergebnissen äußerte sich Dr. Soo Cheong Jang, Professor an der Purdue University und Direktor von Yanolja Research: „Dieser Index steht für einen datengestützten Ansatz, die Qualität geplanter Erlebnisse anhand der digitalen Spuren tatsächlicher Teilnehmer zu bewerten. Der Erfolg der europäischen Festivals zeigt die weltweite Anziehungskraft unverwechselbarer kultureller Erlebnisse und macht deutlich, wie wichtig es ist, internationalen Reisenden diesen einzigartigen Wert zu vermitteln."

Yanolja Research beabsichtigt, den Yanolja Festival Index jährlich zu veröffentlichen. Detaillierte Rankings, Kategorieanalysen sowie regionale Ergebnisse sind vollständig auf der offiziellen Website von Yanolja Research verfügbar.

https://www.yanolja-research.com/festival/background?lang=en

Foto – https://mma.prnewswire.com/media/2994961/image1.jpg

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.