Eine neue Kategorie in der Wasserüberwachung, die multiple Einrichtungen von Mehrkomponenten-Stationen durch ein einziges kompaktes Gerät ersetzt, den Stromverbrauch reduziert und den Einsatz in wenigen Minuten ermöglicht
AACHEN, Deutschland, 6. Mai 2026 /PRNewswire/ -- KISTERS gab heute die Markteinführung von HyQuant Edge bekannt, einer hydrologischen All-in-One-Überwachungsstation, die auf KIPTEC (KISTERS Intelligence Platform Technology for Embedded Connectivity) basiert. Dabei handelt es sich um die erste hydrologische Lösung, die Radarmessung, Datenprotokollierung, Edge-Processing, Übertragung und Cloud-Konnektivität in einem einzigen kompakten Gerät vereint und damit den Bedarf an Mehrkomponenten-Stationsarchitekturen, die den Sektor seit Jahrzehnten bestimmen, überflüssig macht.

Mit der Einführung wird eine strukturelle Herausforderung bei der quantitativen hydrologischen Überwachung angegangen. Obwohl die Geräte in verschiedenen Branchen immer kleiner, intelligenter und autonomer geworden sind, ist die Hydrologie zurückgeblieben, was den Einsatz manchmal kostspielig und an abgelegenen Standorten unpraktisch macht.
„Traditionelle Überwachungsstationen waren immer auf das Erfassen und Übertragen von Daten ausgerichtet. Dazu waren mehrere Komponenten erforderlich, die vor Ort zusammengebaut werden mussten, ohne dass eine Intelligenzschicht dazwischen lag. KISTERS hat HyQuant Edge entwickelt, um diese Geschichte zu ändern." – Klaas Schulze Dieckhoff, Globaler Leiter F&E, KISTERS
HyQuant Edge bietet etwas grundlegend Neues: in sich geschlossene, adaptive Systeme, bei denen Messung, Verarbeitung und Kommunikation als Einheit fungieren. Dadurch können Teams mehr Standorte mit weniger Infrastruktur zu geringeren Kosten pro Standort einrichten.
Die Systeme sind ideal für Einsätze an abgelegenen Orten, temporäre und Notfalleinsätze sowie für die Netzverdichtung, eignen sich aber auch für permanente Standorte mit begrenzter Infrastruktur.
Die HyQuant Edge Stationen sind in vier Versionen erhältlich: Wasserstand (Level, L), Oberflächengeschwindigkeit (Velocity, V), Wasserstand und Geschwindigkeit kombiniert (L+V) sowie Abfluss (Q) – die Versionen L, V und L+V können per Software-Update auf Q aufgerüstet werden, ohne dass ein Hardware-Austausch erforderlich ist.
Die Stationen bieten Sicherheit bereits in der Konzeptions- und Herstellungsphase und verbinden sich automatisch mit der Cloud. Sie sparen Strom durch ereignisgesteuerte adaptive Protokollierung und erhalten bei Verbindungsausfällen die Datenintegrität mittels Speicher- und Weiterleitungsfunktion. Sie werden in Deutschland hergestellt, unterstützen LTE-Cat-M1/NB-IoT und lassen sich über offene Standards in bestehende Überwachungsplattformen integrieren.
„Es gab schon immer mehr Orte, an denen Messungen wertvoll sind, als Systeme, die sie aufgrund von Einsatzbeschränkungen erreichen konnten. HyQuant Edge ist die richtige Option und fügt sich in die bestehende Infrastruktur und das Budget ein, was bei der Netzverdichtung besonders wichtig ist." – Dr. Anton Felder, Global Director HydroMet, KISTERS
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Informationen zu KISTERS: KISTERS ist ein internationales Unternehmen in Privatbesitz, das sich auf Umweltdaten, Messgeräte und IT spezialisiert hat. Das Unternehmen entwickelt datengestützte Lösungen zur Bewältigung globaler Herausforderungen in den Bereichen Wasser, Wetter und erneuerbare Energien.
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Medienanfragen:
Anna Wall
anna.wall@kisters.co.uk
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Der deutsche Aktienmarkt ist nach dem verlängerten Wochenende mit leichten Gewinnen in den Mai gestartet. Der Dax notierte wenige Minuten nach Xetra-Eröffnung am Montag 0,14 Prozent höher bei 24.328 Punkten und knüpfte damit an die kräftige Erholung vom vergangenen Donnerstag an. Bereits der vorbörsliche X-Dax hatte auf einen freundlichen Start hingedeutet und lag rund eine Stunde vor Handelsbeginn 0,35 Prozent im Plus bei 24.377 Punkten.
Am letzten Handelstag vor dem Feiertag hatte der Leitindex mit einer deutlichen intraday-Trendwende das angeschlagene Chartbild aufgehellt. Nach einem Start am Tagestief von 23.715 Punkten gewann der Dax im Verlauf fast zweieinhalb Prozent und schloss auf Tageshoch. Der MDax der mittelgroßen Werte setzte die Erholung am Montag mit einem Plus von 0,77 Prozent auf 30.826 Zähler dynamischer fort, während der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 leicht im Minus lag.
Die Stimmung bleibt dennoch fragil. Marktteilnehmer beobachten weiter die Entwicklung im Nahost-Krieg, die Ölpreisentwicklung und insbesondere die Lage rund um die Straße von Hormus. Die Situation habe sich über das Wochenende „nicht wesentlich verbessert, aber auch nicht wesentlich verschlechtert“, sagte Andreas Lipkow von CMC Markets. Die Nachrichtenlage sei nach wie vor undurchsichtig, was die Risikobereitschaft der Investoren bremse.
Zusätzlichen Druck erhält der Markt von der Handelspolitik der USA. US-Präsident Donald Trump kündigte auf seiner Plattform Truth Social eine deutliche Anhebung der US-Zölle auf Fahrzeuge aus der EU an und zielte dabei besonders auf Europa und Deutschland. Die EU-Kommission behält sich Gegenmaßnahmen vor, sollte Washington die Pläne umsetzen. An die Rhetorik Trumps haben sich Anleger indes ein Stück weit gewöhnt: Laut Jens Klatt vom Broker XTB waren frühere Zolldrohungen häufig Teil der Verhandlungsmasse oder wurden im Zeitverlauf angepasst. Er hält auch diesmal rasche bilaterale Gespräche zwischen den USA, der EU und deutschen Herstellern für wahrscheinlich.
Ungeachtet dieser Einordnung standen Autoaktien zum Wochenauftakt unter Druck. BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen wurden im vorbörslichen Handel auf Tradegate unter ihren Xetra-Schlusskursen vom vergangenen Donnerstag gesehen und galten auch im Dax als Belastungsfaktor. Die Kombination aus geopolitischen Risiken, unsicherer Handelspolitik und sektorbezogenen Zolldrohungen dürfte den Sektor vorerst volatil halten, selbst wenn der Gesamtmarkt zum Start in den Mai einen überwiegend freundlichen Ton anschlägt.