TAIPEI, 15. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Infortrend Technology, Inc. (TWSE: 2495), ein führender Anbieter von Enterprise-Storage- und KI-Lösungen, gab heute die Erweiterung seines Edge-Computing-Portfolios bekannt. Das aktualisierte Portfolio ist in verschiedene Lösungskategorien gegliedert und darauf ausgelegt, die Anforderungen von Edge-KI-Workloads zu erfüllen – von Einzelknoten bis hin zu hochverfügbaren Cluster-Bereitstellungen.

Da Unternehmen Daten zunehmend direkt am Entstehungsort verarbeiten, ist eine Infrastruktur, die Edge-KI-Inferenz, Virtualisierung und containerisierte Anwendungen bewältigen kann, zu einer betrieblichen Notwendigkeit geworden. Edge-Bereitstellungen unterscheiden sich jedoch erheblich hinsichtlich Umfang, Leistungsanforderungen und IT-Ressourcen. Um diesen vielfältigen Anforderungen gerecht zu werden, bietet Infortrend ein umfassendes Edge-Computing-Portfolio an, das sowohl Hardware als auch vollständig integrierte schlüsselfertige Lösungen umfasst und für eine breite Palette von Betriebsumgebungen ausgelegt ist.
Edge-Computing-Portfolio
Bare-Metal-Hardware
Schlüsselfertige Edge-KI-Lösungen
Diese Lösungen sind mit dem Betriebssystem und der Software zur Ausführung traditioneller und containerisierter Anwendungen vorkonfiguriert und sofort einsatzbereit – jede davon ist auf unterschiedliche Anforderungen hinsichtlich Umfang und Verfügbarkeit zugeschnitten.
Diese Bereitstellungsmodelle basieren auf zwei speziell entwickelten Hardware-Serien, die die Rechengrundlage für jede Lösung bilden:
„Die Datenverarbeitung am Edge beseitigt Latenzzeiten und verringert die Abhängigkeit von der Cloud – doch verschiedene Standorte haben sehr unterschiedliche Anforderungen an Verfügbarkeit und Skalierbarkeit. Wir haben unser Portfolio erweitert, um genau darauf einzugehen, damit Unternehmen die richtige Infrastruktur für ihre spezifischen betrieblichen Anforderungen bereitstellen können", sagte Frank Lee, Senior Director of Product Planning bei Infortrend Technology.
Über Infortrend
Infortrend (TWSE: 2495) ist seit 1993 ein führender Anbieter von äußerst leistungsfähigen, vernetzten Speicherlösungen. Die Lösungen des Unternehmens basieren auf hoher technologischer und systemtechnischer Expertise mit Fokus auf Qualität, Zuverlässigkeit und Mehrwert. Das breite Storage-Lösungsportfolio kann branchen übergreifend eingesetzt werden und wird selbst anspruchsvollsten Anforderungen gerecht. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.infortrend.com.
Infortrend® und EonStor® sind Handelsmarken oder eingetragene Handelsmarken von Infortrend Technology, Inc.; andere Handelsmarken sind Eigentum der jeweiligen Inhaber.
Foto – https://mma.prnewswire.com/media/3005341/Infortrend_202607_edge_1200x600.jpg
View original content:https://www.prnewswire.com/news-releases/infortrend-erweitert-edge-computing-portfolio-zur-unterstutzung-sich-wandelnder-ki--und-edge-workloads-302825781.html
Die Zahl der Demenzerkrankungen in Deutschland könnte bis 2060 deutlich ansteigen und das Versorgungssystem spürbar unter Druck setzen. Nach neuen Prognosen des Wissenschaftlichen Instituts der AOK (WIdO) dürfte die Zahl der Betroffenen bei weiter steigender Lebenserwartung von derzeit rund 1,3 Millionen auf bis zu 2,1 Millionen zunehmen. Grundlage der Berechnungen ist ein kleinräumiges Prognoseverfahren, das das Institut gemeinsam mit den Universitäten Trier, Rostock und Köln entwickelt hat.
Die Analyse reicht hinunter bis auf die Ebene von 400 Kreisen und kreisfreien Städten und macht deutliche regionale Unterschiede sichtbar. Bereits 2020 lag der Anteil der Demenzkranken zwischen 1,0 Prozent in Tübingen und 2,6 Prozent in der brandenburgischen Prignitz. Für das Jahr 2060 erwarten die Forscher eine Spanne von 1,7 Prozent Demenzkranken in München bis zu 6,2 Prozent im Landkreis Elbe-Elster in Brandenburg. Besonders betroffen sind damit vor allem ländliche Regionen im Osten, die überdurchschnittlich altern.
Parallel zur wachsenden Zahl von Demenzfällen schrumpft der Pool potenzieller Pflege- und Betreuungspersonen im Erwerbsalter. Laut Studie kamen im Jahr 2020 rechnerisch noch 38 Menschen im erwerbsfähigen Alter auf einen Demenzfall. Bis 2060 dürfte dieses Verhältnis auf 21 Erwerbspersonen pro Fall sinken. Damit würden deutlich mehr Erkrankte von einer deutlich kleineren Zahl potenziell Erwerbstätiger versorgt werden müssen – mit entsprechenden Konsequenzen für Pflegeinfrastruktur, Kommunen und Sozialversicherungen.
Die Autoren der Studie betonen zugleich, dass der prognostizierte Anstieg nicht zwangsläufig ist. Nach heutigem wissenschaftlichem Stand lassen sich Demenzrisiken durch Prävention spürbar senken. Eine konsequentere Behandlung von Bluthochdruck und Diabetes, der Verzicht auf Rauchen oder ein höheres Bildungsniveau könnten dazu beitragen, etwa die Hälfte der Neuerkrankungen zu vermeiden. In einem solchen Szenario würde sich die Zahl der Demenzfälle im Jahr 2060 nicht weiter erhöhen, sondern sich auf einem Niveau zwischen 1,3 und 1,5 Millionen stabilisieren. Die Spannbreite der Projektionen zeigt damit, wie stark der künftige Versorgungsdruck von heute eingeleiteten Präventionsstrategien abhängen dürfte.