ENAI konzentriert sich ausschließlich auf biologische Lösungen für die Landwirtschaft und verbindet Endophyten-Pflanzenwissenschaft, groß angelegte Feldversuche und proprietäre Daten- und Analysekompetenz, um die Entdeckung neuer Mikroorganismen zu beschleunigen und eine neue Ebene der Pflanzenleistung zu ermöglichen.
BOSTON, 25. August 2026 /PRNewswire/ -- Indigo Agriculture gab heute den Start von ENAI bekannt, einem unabhängigen Unternehmen für biologische Agrarlösungen, das gegründet wurde, um Innovationen zu beschleunigen, Partnerschaften in der Branche zu stärken und die nächste Generation des biologischen Pflanzenschutzes und der Pflanzenleistung voranzutreiben.

ENAI entwickelt biologische Lösungen, die Landwirten helfen, Bedrohungen für ihre Kulturen zu bewältigen, die Pflanzenleistung zu verbessern und mehr vom Potenzial jeder Fläche auszuschöpfen. Die Produkte von ENAI sind darauf ausgelegt, bestehende Betriebsmittelprogramme zu ergänzen und sich problemlos in bestehende Anbauverfahren zu integrieren.
Der Start baut auf einem etablierten globalen Geschäft mit biologischen Agrarlösungen und einer starken wissenschaftlichen Grundlage auf. Das Unternehmen hat eine der größten Sammlungen nützlicher Endophyten in der Landwirtschaft aufgebaut; die Gesamtsammlung umfasst mehr als 38.000 mikrobielle Stämme. Das Technologieportfolio des Unternehmens wurde in mehr als 7.500 Feldversuchen bewertet, die weltweit ein breites Spektrum an Kulturen, Umgebungen und Produktionssystemen abdecken. Diese Grundlage birgt zudem erhebliches, bislang unerschlossenes Potenzial für neue Produkte.
ENAI verbindet die lebendige Kraft der Endophyten mit der Vorhersagekraft von KI und nutzt seine umfangreichen proprietären Daten zu Mikroorganismen und Feldleistung, um jene Stämme zu identifizieren, die mit größter Wahrscheinlichkeit spezifische Bedrohungen für Kulturen und Leistungsanforderungen adressieren. Indem ENAI die passenden Mikroorganismen mit den passenden Kulturen, Saatguteigenschaften, Feldern und Bedingungen zusammenführt, will das Unternehmen die Entdeckung von Wirkstoffen beschleunigen, Entwicklungsressourcen auf die stärksten Kandidaten konzentrieren und eine breitere Pipeline hochwertiger biologischer Produkte für großflächig angebaute Kulturen und Sonderkulturen aufbauen.
„Biologische Lösungen gehören zu den spannendsten Entwicklungsfeldern der Landwirtschaft", sagte Ignacio Martinez, Chief Executive Officer von ENAI. „Indem wir ENAI ausschließlich auf biologische Lösungen ausrichten, können wir schneller vorankommen, unsere umfangreiche Mikrobensammlung und proprietären Stämme für die Entwicklung neuer Lösungen für den Pflanzenbau nutzen und engere Partnerschaften entlang der landwirtschaftlichen Wertschöpfungskette aufbauen. Unser Fokus liegt darauf, biologische Lösungen als starke neue Säule von Pflanzenschutz und Pflanzenleistung bereitzustellen, die sich nahtlos mit den Produkten, Sorten und Verfahren verbinden, auf die Landwirte bereits vertrauen."
Die Technologie von ENAI basiert auf Endophyten, also nützlichen Mikroorganismen, die im Inneren der Pflanze leben. Anders als biologische Produkte, die ausschließlich auf der Samen- oder Blattoberfläche verbleiben, sind die endophytbasierten Mikroorganismen von ENAI darauf ausgelegt, sich früh zu etablieren und mit der Kultur mitzuwachsen. So entsteht im Inneren der Pflanze eine enge biologische Partnerschaft mit Wirkung über die gesamte Saison. Jedes Produkt wird für einen spezifischen Zweck entwickelt: vom Management von Krankheiten, Insekten, Nematoden und Umweltstressoren bis zur Verbesserung von Pflanzenvitalität, Nährstoffeffizienz und Ertragspotenzial.
„Biologische Innovation verdient ihren Platz im landwirtschaftlichen Betrieb, wenn sie auf solider Wissenschaft beruht, im Feld validiert ist und darauf ausgelegt wurde, in den Produktionssystemen zu funktionieren, die Landwirte bereits nutzen", sagte Brad Drake, Chief Operating Officer von Growmark. „ENAI bringt diese praktische Disziplin in den Bereich biologischer Lösungen ein, und wir freuen uns darauf, unsere Zusammenarbeit fortzusetzen, um unseren Handelspartnern und Landwirten mehr Möglichkeiten zu bieten, Pflanzengesundheit, Leistung und Produktivität zu unterstützen."
ENAI wird weiterhin Landwirte, Saatgutunternehmen, Agrarhändler und Vertriebspartner weltweit bedienen, während das Portfolio an Lösungen für biologischen Pflanzenschutz und Pflanzenleistung ausgebaut wird. Produkte, kommerzielle Materialien und digitale Kanäle werden in den kommenden Monaten im Rahmen einer schrittweisen weltweiten Einführung von der Marke Indigo auf die Marke ENAI umgestellt, um für Kunden und Partner einen nahtlosen Übergang zu gewährleisten. Indigo Carbon wird weiterhin unter der Marke Indigo tätig sein und ununterbrochenen Zugang zu seinen bestehenden Programmen, Dienstleistungen und Supportangeboten bieten. Mit klar getrennten Missionen und starken Grundlagen sind ENAI und Indigo Carbon darauf ausgerichtet, Innovationen zu beschleunigen, Partnerschaften zu stärken und dauerhaften Wert in der Landwirtschaft zu schaffen.
Über ENAI
ENAI ist Wegbereiter für endophytenbasierte biologische Lösungen, die aus dem Inneren der Pflanze wirken, um Schutz, Widerstandsfähigkeit und Leistung zu stärken. Ausgehend von der Intelligenz, die die Natur bereits in Pflanzen angelegt hat, nutzt ENAI seine proprietäre Technologie, um sie zu entschlüsseln und nutzbar zu machen. Das Entdeckungsmodell von ENAI stützt sich auf 38.000 mikrobielle Stämme, mehr als ein Jahrzehnt Erfahrung sowie Erkenntnisse aus mehr als 7.500 globalen Feldversuchen in mehreren Kulturen. Die Produkte von ENAI werden auf 6 Millionen Hektaren auf drei Kontinenten eingesetzt und ergänzen konventionellen Pflanzenschutz, moderne Pflanzensorten und etablierte agronomische Verfahren. ENAI, Teil des Ökosystems von Flagship Pioneering, wandelt mikrobielles Potenzial in praktische Lösungen um, die sich nahtlos in die heutige landwirtschaftliche Praxis integrieren und dazu beitragen, das Potenzial jeder Kultur auf jeder Fläche zu erschließen.
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Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.
Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.
Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.
Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.