TAIPEI, 2. Juni 2026 /PRNewswire/ --GIGABYTE, einer der weltweit führenden Hersteller von Motherboards, Grafikkarten und Hardware-Lösungen, treibt seine Vision „Create Your Own AI on Your Own Desk" mit dem Ausbau des AI-TOP-Ökosystems auf der COMPUTEX 2026 weiter voran. AI TOP ist nicht nur ein einzelnes Produkt, sondern ein speziell entwickeltes lokales KI-Ökosystem, das dedizierte Hardware und optimierte Systeme kombiniert, um die KI-Entwicklung zu vereinfachen. Da KI-Agenten zunehmend Aufgaben ausführen, Arbeitsabläufe automatisieren und im Dauerbetrieb arbeiten können, bietet AI TOP eine skalierbare Grundlage für Anwender, die KI lokal einsetzen möchten.

Das Ökosystem wird durch das neue AI TOP 100 B850 erweitert, das für anspruchsvolle KI-Workloads entwickelt wurde. Angetrieben von einem AMD Ryzen™ 9 9950X und konfigurierbar mit einer Radeon™ AI PRO R9700-Grafikkarte unterstützt das System bis zu 128 GB DDR5-5600-Speicher sowie ein 1.600-W-Netzteil mit 80-PLUS-Platinum-Zertifizierung. Je nach Konfiguration ist das System für den Einsatz mit Modellen mit mehr als 200 Milliarden Parametern ausgelegt und bietet die für moderne KI-Entwicklung erforderliche konstante Rechenleistung, Speicherkapazität und Stabilität. Workloads können lokal ausgeführt werden, wodurch sich die Abhängigkeit von Cloud-Diensten reduzieren lässt und sensible Daten unter der Kontrolle des Anwenders bleiben.
Das Herzstück von AI TOP ist ein komplettes Hardware-Ökosystem, das speziell für KI-Workloads entwickelt wurde. Jedes AI-TOP-Motherboard, jede Grafikkarte, jede SSD und jedes Netzteil wurde für zuverlässiges KI-Computing entwickelt und validiert, einschließlich des neuen modularen AORUS P1600W 80 PLUS Titanium PCIe 5.1 AI-TOP-Netzteils. Das Portfolio umfasst Modelle für drei unterschiedliche Einsatzbereiche: AI TOP ATOM für persönliches und Edge-KI-Computing, AI TOP 100 Z890 und das neue AI TOP 100 B850 für den Einsatz durch Entwickler und Teams sowie AI TOP 500 TRX50 für KI-Forschung im Unternehmensmaßstab. Zusammen unterstützen sie KI-Workloads, die von persönlichen Experimenten bis hin zur Entwicklung groß angelegter Modelle reichen.
Jedes AI-TOP-System wurde mit Blick auf Zuverlässigkeit entwickelt und durchläuft strenge Validierungstests für den 24/7-Dauerbetrieb bei anhaltenden KI-Workloads. Um die Bereitstellung weiter zu vereinfachen, bietet AI TOP vorab validierte Kompatibilität mit mehr als 100 KI-Frameworks und Entwicklungsumgebungen, darunter PyTorch, TensorFlow und OpenClaw. Durch die Kombination aus dedizierter KI-Hardware, speziell entwickelten Systemen und einer skalierbaren Ökosystemarchitektur bietet AI TOP eine umfassende Grundlage für die lokale Bereitstellung von KI-Anwendungen. Erleben Sie „ENTER INFINITY" am GIGABYTE Consumer Stand, 4F, Stand Nr. M0520, auf der COMPUTEX 2026 und erfahren Sie mehr unter GIGABYTE EVENT│ENTER INFINITY
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In Thüringen ist ein großangelegtes Forschungsprojekt zur nächsten Generation der Nanostrukturierung gestartet. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Technischen Universität Ilmenau, der Friedrich-Schiller-Universität Jena und des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Optik und Feinmechanik (IOF) in Jena entwickeln gemeinsam eine Hochpräzisionsmaschine, die Nanostrukturen auf Flächen von bis zu einem Quadratmeter erzeugen und vermessen soll. Die geplante 3D-Nanolithographie- und Nanomessmaschine (3D-NLM) soll dabei eine Positionierungsgenauigkeit erreichen, die kleiner ist als ein Atom. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) unterstützt die erste Projektphase bis 2027 im Rahmen des Programms „Neue Geräte für die Forschung“ mit vier Millionen Euro.
Mit dem Vorhaben zielt das Konsortium auf eine Größenordnung, die bestehende Anlagen deutlich übertrifft. Bisher lassen sich hochpräzise Nanostrukturen auf photonischen Bauteilen nach Angaben der Projektbeteiligten nur bis zu einem Durchmesser von etwa 30 Zentimetern zuverlässig herstellen. Die neue Anlage soll Bearbeitungen und Messungen von Bauteilen mit Kantenlängen von bis zu einem Meter ermöglichen – und damit eine mehr als dreifache Vergrößerung der nutzbaren Fläche erschließen. Die Entwicklungsarbeiten an der Maschine sind angelaufen; das Gesamtprojekt ist in drei Phasen bis 2032 angelegt.
Nanostrukturen gelten seit rund zwei Jahrzehnten als Schlüsseltechnologie, weil sie Licht gezielt beeinflussen können, indem sie dessen Wellenlänge und Ausbreitung steuern. Solche Strukturen finden sich bereits heute in großflächigen Bauteilen, etwa in Displays moderner Fernsehgeräte, die auf Nanotechnologie basieren. Nach Einschätzung der Forscherinnen und Forscher reicht die Genauigkeit bestehender industrieller Lösungen jedoch nicht aus, um künftige Anforderungen in zentralen wissenschaftlichen und technologischen Anwendungsfeldern zu erfüllen.
Die in Thüringen entstehende 3D-NLM soll genau diese Lücke adressieren. Perspektivisch könnte die Maschine zur Fertigung und Charakterisierung elektronischer und photonischer Schaltkreise ebenso eingesetzt werden wie zur Herstellung von Hochleistungsoptiken für die Erdbeobachtung. Auch in der Energieforschung sehen die Projektpartner potenzielle Einsatzfelder. Durch die Kombination aus großflächiger Bearbeitung und atomnaher Präzision erhoffen sich die Beteiligten einen technologischen Sprung, der sowohl der Grundlagenforschung als auch der Entwicklung neuer Komponenten in der Optik- und Elektronikindustrie zugutekommen könnte.