DXC Engineering und LOXO bündeln ihre Kräfte, um den unternehmensweiten Einsatz autonomer Nutzfahrzeuge voranzutreiben

17.09.2026
  • DXC Engineering und LOXO gehen eine Partnerschaft ein, um den Einsatz autonomer Nutzfahrzeuge auf Level 4 für die Logistik auf der mittleren und letzten Meile zu beschleunigen.
  • Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden die bewährte Technologie von LOXO für autonomes Fahren sowie die Fachkompetenz von DXC in den Bereichen Engineering, KI, Daten und Systemintegration zusammengeführt, um die autonome Logistik in großem Maßstab zu industrialisieren.
  • Gemeinsam wollen die Unternehmen die autonome Logistik über Pilotprojekte hinaus in reproduzierbare betriebliche Abläufe in Unternehmen überführen, um Fahrermangel, Kostendruck und steigenden Lieferbedarf zu bewältigen.

ASHBURN, Virginia, 17. September 2026 /PRNewswire/ -- DXC Technology (NYSE: DXC, ein führender Partner für Unternehmenstechnologie und Innovation, hat eine strategische Partnerschaft mit LOXO bekannt gegeben – einem in der Schweiz ansässigen Entwickler von Software für autonomes Fahren der Stufe 4 für Nutzfahrzeuge –, um die großflächige Einführung autonomer Logistiklösungen zu beschleunigen. Durch die Kombination der bewährten Plattform für autonomes Fahren von LOXO mit der Daten- und KI-Expertise von DXC Engineering werden die beiden Unternehmen Logistikkunden dabei unterstützen, autonome Lösungen der nächsten Generation schneller und zuverlässiger einzuführen.

DXC and LOXO

Autonome Logistiksysteme für den vollständig autonomen Punkt-zu-Punkt-Transport von Waren entwickeln sich rasch von vereinzelten Pilotprojekten hin zum groß angelegten Praxiseinsatz. Angesichts von Branchenprognosen, wonach bis 2028 rund 750 000 Stellen für Lkw-Fahrer unbesetzt bleiben werden, sehen sich Logistikdienstleister mit steigendem Lieferbedarf, Fahrermangel, Kostendruck und zunehmend komplexen betrieblichen Anforderungen konfrontiert. 

Mit seiner autonomen Fahrplattform der Stufe 4 hat sich LOXO als Marktführer im Bereich der autonomen Stadtlogistik etabliert und ist damit das erste Unternehmen in Europa, das die Genehmigung für den fahrerlosen Logistikbetrieb der Stufe 4 auf öffentlichen Straßen erhalten hat.

Die autonomen Plattformen sind für logistische Anwendungsfälle konzipiert, darunter wiederkehrende Punkt-zu-Punkt-Routen zwischen Drehkreuzen, Lagern und Verteilzentren, bei denen autonome Fahrzeuge den Betreibern helfen können, Kapazitäten zu erweitern und die Effizienz zu steigern, ohne ausschließlich auf die knappe Verfügbarkeit von Fahrern angewiesen zu sein.

Im Rahmen dieser Partnerschaft wird DXC Engineering die Industrialisierung und Skalierung der LOXO-Technologie vorantreiben. Dadurch können Kunden autonome Logistiklösungen wie fahrerlose leichte Nutzfahrzeuge für den Warentransport zwischen Lagern in Unternehmensumgebungen effizienter einsetzen. Viele autonome Fahrzeuge werden heute noch hauptsächlich in Pilotumgebungen eingesetzt, ohne vollständig in die Logistikabläufe der Kunden integriert zu sein. Eine skalierbare Lösung erfordert mehr als nur das Fahrzeug selbst – sie erfordert eine nahtlose Integration mit Backend-Systemen, Datendiensten, der Flottenkoordination und betrieblichen Arbeitsabläufen. Die LOXO-DXC-Kooperation soll diese Lücke schließen.

„Wir haben Jahre damit verbracht, die richtige Technologie zu entwickeln und die tatsächlichen Bedürfnisse der europäischen Logistikunternehmen zu verstehen. Da die rechtlichen Rahmenbedingungen für autonomes Fahren in Europa zunehmend Gestalt annehmen, kann der kommerzielle Einsatz autonomer Fahrzeuge nun von Pilotprojekten in den groß angelegten Betrieb übergehen, und auch wir sind bereit für die Skalierung. DXC verfügt über fundiertes technisches Know-how und umfassende Umsetzungskompetenz im Unternehmensumfeld, die unsere Technologie für autonomes Fahren ergänzen. Gemeinsam haben wir die Möglichkeit, bewährte autonome Technologie in skalierbare kommerzielle Betriebsabläufe zu überführen", sagte Amin Amini, Geschäftsführer und Mitbegründer von LOXO.

Skalierung der autonomen Logistik

Mit mehr als 50 Millionen Fahrzeugen, in denen DXC-Technologie zum Einsatz kommt, wird DXC dazu beitragen, LOXO Digital Driver™ (LDD) in Logistikumgebungen von Unternehmen zu skalieren. LDD ist fahrzeugunabhängig und für definierte Logistik-Anwendungsfälle konzipiert. Die Lösung spiegelt LOXOs Verständnis der europäischen Vorschriften, der Anforderungen der Betreiber und der routenspezifischen Einsatzszenarien wider. Durch die Kombination der bewährten Plattform von LOXO für autonomes Fahren auf Level 4 mit den Kompetenzen von DXC Engineering in den Bereichen Beratung, Daten, KI, Systemintegration sowie Umsetzung können die Unternehmen ihre Kunden dabei unterstützen, Fahrermangel, Kostendruck und städtische Zufahrtsbeschränkungen zu bewältigen sowie Nachhaltigkeitsziele zu erreichen und LDD in die Backend-Systeme, Datendienste, Flottenkoordination und Arbeitsabläufe zu integrieren, die für den zuverlässigen Betrieb autonomer Logistik in großem Maßstab erforderlich sind.

„Die Technologie für autonomes Fahren ist bereits heute auf den Straßen im Einsatz; die nächste Herausforderung besteht darin, sie unternehmensweit zu skalieren", sagte Karim Jeribi, Geschäftsleiter für Europa im Bereich Consulting & Engineering Services bei DXC Technology. „DXC verfügt über das Know-how in den Bereichen Entwicklung, Integration und Umsetzung, um autonome Technologien zu industrialisieren und sie mit den Systemen zu vernetzen, die den Logistikbetrieb am Laufen halten. Gemeinsam mit LOXO können wir unseren Kunden dabei helfen, den Schritt von autonomen Fahrzeugen hin zu vollständig integrierten autonomen Logistikabläufen zu vollziehen."

DXC und LOXO wollen ein Modell für den wiederholbaren Einsatz autonomer Nutzfahrzeuge entwickeln, um die Komplexität zu verringern sowie die Einführung bei Logistikdienstleistern, Flottenbetreibern und Fahrzeugherstellern zu beschleunigen. Auf der Grundlage der LOXO-Plattform und mit DXC als Partner für die Umsetzung im industriellen Maßstab werden sich die Unternehmen darauf konzentrieren, die Technologie für autonomes Fahren in kommerziell tragfähige, skalierbare Logistikabläufe zu überführen, die auf festgelegten Routen eingesetzt, bei neuen Kunden eingeführt und in europäischen Märkten sowie darüber hinaus skaliert werden können.

Weitere Informationen zur Partnerschaft zwischen DXC und LOXO finden Sie auf https://dxc.com/industries/automotive/dxc-loxo 

Informationen zu LOXO

LOXO ist ein in der Schweiz ansässiges Technologieunternehmen, das Lösungen für autonomes Fahren von Nutzfahrzeugen auf Level 4 entwickelt und sich dabei auf Logistikanwendungen in ganz Europa konzentriert. Die Digital Driver-Technologie von LOXO wurde entwickelt, um autonome Anwendungen für Logistikzentren, Distributionsnetze und den gewerblichen Transportbetrieb zu unterstützen. 

Informationen zu DXC Technology

DXC Technology (NYSE: DXC) ist ein führender Technologie- und Innovationspartner für Unternehmen, der Software, Dienstleistungen und Lösungen für Unternehmen sowie Organisationen des öffentlichen Sektors weltweit bereitstellt und sie dabei unterstützt, KI zu nutzen, um in einer Zeit exponentiellen Wandels mit hoher Geschwindigkeit Ergebnisse zu erzielen. Mit fundiertem Fachwissen in den Bereichen Managed Infrastructure Services, Anwendungsmodernisierung sowie branchenspezifische Softwarelösungen modernisiert, sichert und betreibt DXC einige der komplexesten Technologieumgebungen der Welt. Weitere Informationen finden Sie auf dxc.com.

Medienkontakte: Lara Amini, Marketingleiterin und geschäftsführende Leiterin von LOXO Deutschland, lara@loxo.ch, +41 79 328 30 20; Ashley Houk-Temple, Medienkontakt bei DXC Technology, ashley.houktemple@dxc.com 

Cision View original content to download multimedia:https://www.prnewswire.com/news-releases/dxc-engineering-und-loxo-bundeln-ihre-krafte-um-den-unternehmensweiten-einsatz-autonomer-nutzfahrzeuge-voranzutreiben-302882532.html

Other news

Berliner Linke in der Kritik: Koalitionsgespräche scheitern vorerst am Antisemitismus-Thema

08.10.2026

Die Bildung einer neuen Landesregierung in Berlin bleibt vorerst ungewiss. Linke, Grüne und SPD konnten sich zweieinhalb Wochen nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus weiterhin nicht auf eine gemeinsame Linie im Umgang mit Antisemitismus verständigen. Nach dem dritten sogenannten Vorgespräch verließ die Spitze der drei Parteien am Mittwochnachmittag den Tagungsort ohne öffentliche Stellungnahme. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur gilt eine Einigung in der Frage als zentrale Voraussetzung, um in formelle Sondierungsgespräche über eine mögliche Regierung unter Führung der Linken einzusteigen.

Bereits für Donnerstag ist ein weiteres Treffen angesetzt. Ziel ist es, in dem seit geraumer Zeit in Berlin heftig diskutierten Themenkomplex voranzukommen. Vor allem Teile der Berliner Linken stehen seit längerem wegen Positionen zu Israel, Palästina und zum Thema Antisemitismus in der Kritik. Dabei geht es insbesondere um Äußerungen einzelner Parteimitglieder, die öffentlich als antisemitisch eingestuft oder entsprechend kritisiert wurden. Ohne eine belastbare Verständigung auf gemeinsame Grundsätze wollen SPD und Grüne nach eigener Darstellung den nächsten Schritt hin zu einem möglichen Regierungsbündnis nicht gehen.

Zusätzliche Brisanz erhielt die Debatte durch eine Wahlparty der Neuköllner Linken am 20. September. Dort waren nach dpa-Informationen sowohl ein Oberhaupt eines arabischstämmigen und zum Teil kriminellen Clans als auch ein umstrittener propalästinensischer Aktivist anwesend. Letzterer soll der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) nahestehen, die von der EU als Terrororganisation eingestuft wird. Der Vorfall hat bei den potenziellen Koalitionspartnern für erhebliche Irritationen gesorgt und den Druck auf die Linke erhöht, sich klarer zu Antisemitismus, Rassismus und organisierter Kriminalität zu positionieren.

SPD und Grüne verlangen vor Beginn offizieller Sondierungen eine verbindliche Verständigung zu diesen Themenfeldern. Sondierungen sind die Vorstufe zu formalen Koalitionsverhandlungen, in denen ein Regierungsprogramm und die Ressortzuschnitte ausgehandelt würden. Ohne Konsens über den künftigen Kurs im Kampf gegen Antisemitismus und im Umgang mit problematischen Milieus in der Stadt bleibt der Weg zu einem möglichen Rot-Grün-Roten Bündnis aber blockiert. Welche Alternativen zu einem solchen Bündnis am Ende realistisch wären, ist bislang offen; entscheidend bleibt vorerst, ob die drei Parteien in der strittigen Grundsatzfrage noch zu einer gemeinsamen Linie finden.