SHANGHAI, 24. September 2026 /PRNewswire/ -- DoGo Power hat sein neues Portfolio an netzbildenden Energiespeichersystemen (ESS) für gewerbliche und industrielle (C&I) sowie großtechnische Anwendungen vorgestellt; alle Geräte sind sofort weltweit lieferbar. Aufbauend auf der hauseigenen 4S-Plattform, die EMS, PMS, BMS und PCS integriert, löst DoGo Power seit langem bestehende Probleme der Branche, darunter hohe Investitionskosten (CAPEX), komplexe Installation vor Ort, unflexible Kapazitätsplanung und immer strengere Netzkodevorschriften hinsichtlich der Netzbildungsfähigkeit.
Für C&I-Anwendungen vereint der Flaggschiff-10-Fuß-Container mit einer Kapazität von 1,672 MWh die Funktionalität von sechs ESS-Einheiten mit jeweils 260 kWh+, einem Kombinationsschrank, einem Netz- und Inselbetriebsschrank sowie einem Trenntransformator. Dadurch werden die anfänglichen Investitionskosten um 1,2 US-Cent/Wh gesenkt und der Platzbedarf um 35 % reduziert, während gleichzeitig die Arbeitskosten vor Ort gesenkt und die Projektlaufzeiten um 5 bis 7 Tage verkürzt werden. Das Produkt arbeitet als eigenständiges Mikronetz, unterstützt mehrere Energiequellen und ermöglicht eine nahtlose Umschaltung zwischen Netzbetrieb und Inselbetrieb innerhalb von 20 ms. Dank fein abgestufter Leistungsoptionen und der Kompatibilität mit Wechselrichtern von Drittanbietern können Anlagenbetreiber ihre Systeme optimal dimensionieren und die Wiederverwendung vorhandener Hardware maximieren.
Das 10-Fuß-All-in-One-ESS von DoGo Power ist speziell auf abgelegene und geografisch eingeschränkte Standorte von Energieversorgungsunternehmen zugeschnitten und wiegt weniger als 22 Tonnen, wodurch sich die Anzahl der in Frage kommenden Projektstandorte im Vergleich zu herkömmlichen 20-Fuß-Containern verdoppelt. Für den Seetransport können mehrere Einheiten so zusammengefasst werden, dass sie in einen Standard-20-Fuß-Container passen, wodurch die Seefrachtkosten gesenkt werden. Bei Lieferungen auf dem Landweg an Standorte mit eingeschränktem Zugang können einzelne 10-Fuß-Container separat transportiert werden. Die werkseitige Vorinbetriebnahme und Schnellanschlussklemmen reduzieren den Aufwand für komplizierte Arbeiten vor Ort. Dank der „Dynamic C-Rate Architecture" können Betreiber eine 2-Stunden-Basiskonfiguration einsetzen und DC-Erweiterungsschränke hinzufügen, um die C-Raten dynamisch an sich ändernde betriebliche Anforderungen anzupassen.
Unabhängig davon hat DoGo Power kürzlich die Fertigstellung eines Demonstrationsprojekts für ein netzunabhängiges PV-ESS-Mikronetz in Pagerungan Kecil, Indonesien, abgeschlossen. Bisher war der Standort nicht an das öffentliche Stromnetz angeschlossen, was zu einer unzuverlässigen Stromversorgung und hohen Stromkosten von 35 US-Cent/kWh führte. Seit der Einführung der Lösung von DoGo Power sind die Stromkosten für über 3.000 Anwohner um 81 % gesunken. Über seinen gesamten Lebenszyklus hinweg wird das System mehr als 26 Millionen kWh stabilen Strom liefern und die Kohlendioxidemissionen um über 22.000 Tonnen senken.
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Mit einem Gottesdienst und einer Abschlusspressekonferenz endet an diesem Donnerstag in Fulda die Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz. Unter der Leitung ihres neuen Vorsitzenden, des Münsteraner Bischofs Heiner Wilmer, haben die katholischen Bischöfe seit Montag eine Vielzahl gesellschafts- und kirchenpolitischer Themen beraten. Auf der Agenda standen Fragen der demokratischen Kultur in Deutschland, die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs, ethische Konfliktfelder wie Leihmutterschaft sowie der Umgang mit neuer Technologie wie Künstlicher Intelligenz. Hinzu kamen innerkirchliche Schwerpunkte wie die Entwicklung der Erwachsenentaufen, die Mitwirkung von Laien und der Einsatz in sozialen Medien.
Deutlich positionierten sich die Bischöfe zum politischen Klima im Land. Wilmer warnte mit Blick auf eine mögliche Regierungsbeteiligung der AfD in Sachsen-Anhalt vor einem „Paradigmenwechsel“. Die Partei stelle die Grundwerte des gesellschaftlichen Zusammenlebens infrage und wolle „ein anderes Deutschland“, sagte der Vorsitzende zum Abschluss der Beratungen. Besonders kritisch sehen die Bischöfe, dass einige Positionen der AfD aus ihrer Sicht mit dem christlichen Glauben und dem zugrunde liegenden Gottes- und Menschenbild nicht vereinbar seien.
Der DBK-Vorsitzende stellte sich demonstrativ hinter den Magdeburger Bischof Gerhard Feige und das Bistum Magdeburg, vor allem mit Blick auf Spekulationen über mögliche Folgen einer AfD-geführten Landesregierung. Diskutiert wird in diesem Zusammenhang, ob etwa der Einzug der Kirchensteuer zur Disposition stehen könnte. Die Kirche müsse „mit allem rechnen“ und stelle sich so auf, „dass wenn große Erschütterungen kommen sollten, wir gewappnet sind“, betonte Wilmer. Es dürfe nicht sein, dass ein Bistum durch politische Weichenstellungen im Nachteil sei.
Die Bischöfe sehen sich zugleich mit einem Stimmungsumschwung in Teilen ihrer eigenen Basis konfrontiert. Nach Aussage Wilm ers ist es „erschreckend“, wenn rund 30 Prozent der Katholikinnen und Katholiken in Ostdeutschland die AfD wählen, die in Sachsen-Anhalt als gesichert rechtsextrem eingestuft ist. Als Antwort auf wachsenden Antisemitismus und gesellschaftliche Polarisierung verweist die Bischofskonferenz auf die jüdisch-christliche Tradition, auf Menschenwürde und Solidarität. Auftrag der Kirche sei es, mit den Menschen zu reden, ihnen zuzuhören und so den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken.
Neben der politischen Lage blieb die Kirche bei der Vollversammlung auch mit eigenen Reform- und Krisenthemen befasst. Die Bischöfe berieten über weitere Schritte bei der Aufarbeitung von sexuellem Missbrauch und diskutierten, wie Laien stärker an Entscheidungsprozessen beteiligt werden können. Zudem rückten neue Handlungsfelder in den Blick: Die wachsende Bedeutung von Social Media und der Einsatz Künstlicher Intelligenz in Pastoral und Verwaltung werfen für die Kirche Fragen nach Verantwortung, Transparenz und ethischen Leitplanken auf. Die Beschlüsse und Leitlinien der Konferenz sollen in den kommenden Monaten in den Diözesen konkretisiert werden.