Die Royal Canadian Mint würdigt das 150-jährige Jubiläum der Parlamentsbibliothek mit Sammlermünzen aus reinem Gold und Silber

01.09.2026

OTTAWA, ON, 1. September 2026 /PRNewswire/ -- Ein nationales Symbol für Wissen, Demokratie und Beständigkeit, das seit 150 Jahren den Parliament Hill in Ottawa ziert, wird auf einer außergewöhnlichen neuen Sammlermünzenserie aus Gold und Silber der Royal Canadian Mint gewürdigt. Das einzige Überbleibsel des Brandes von 1916, der den ursprünglichen Mittelbau verwüstete, ist auf einer Münze aus reinem Gold verewigt, auf der das hoch aufragende Kuppelinnere mit einer detailgetreuen Gravur abgebildet ist, in dem eine imposante Statue von Königin Victoria steht. Das silberne Pendant ziert eine hochreliefierte Gravur der neugotischen Fassade der Bibliothek, umrahmt von farbigem Herbstlaub. Diese und viele weitere kunstvoll gefertigte Sammlerstücke sind ab heute erhältlich.

Royal Canadian Mint logo

Die Rückseite der 200-Dollar-Münze aus reinem Gold aus dem Jahr 2026 – „150-jähriges Jubiläum der Parlamentsbibliothek" –, die vom kanadischen Künstler John Mantha entworfen wurde, zeigt eine stilisierte Darstellung des reich verzierten Innenraums der Parlamentsbibliothek. Die von einer Laternenkuppel gekrönte Gewölbedecke und das Oberlicht lassen sich vom Sockel der Königin-Victoria-Statue aus betrachten, wodurch die beeindruckende Höhe der Kuppel besonders zur Geltung kommt, während die Wände des runden Raums mit Holzvertäfelungen, Säulen und Bücherregalen verkleidet sind.

Das Motiv auf der Rückseite der 20-Dollar-Fein-Silbermünze aus dem Jahr 2026 – zum 150-jährigen Jubiläum der Parlamentsbibliothek – stammt vom kanadischen Künstler Tony Bianco. Sein Entwurf zeigt die Parlamentsbibliothek, die sich an der Rückseite des Centre Block auf dem Parliament Hill in Ottawa, Ontario, befindet. Das historische achteckige Steingebäude besticht durch seine Reliefgravur in Ultra-High-Relief, die den Blick auf seine kunstvolle Architektur im Stil der hochviktorianischen Neugotik lenkt. Die selektive Farbgebung verleiht der Szene zudem eine Fülle von Herbstfarben und hebt die bewaldete Steilküste hervor, von der aus sich die Parlamentsbibliothek über dem Ottawa River erhebt. Über dem Schriftband ist ein aufgeschlagenes Buch zu sehen, auf dem die Jahreszahlen „1876" und „2026" zu lesen sind, die auf das 150-jährige Jubiläum der Bibliothek hinweisen.

Auf der Vorderseite beider Münzen ist das Bildnis Seiner Majestät König Charles III. zu sehen, das vom kanadischen Künstler Steven Rosati gestaltet wurde.

Die Münzanstalt bringt zusätzlich zu diesen historischen Andenken mehrere neue Sammlermünzen auf den Markt, und zwar:

  • Die 20-Dollar-Fein-Silbermünze 2026 – 75-jähriges Jubiläum des Nationalballetts von Kanada;
  • Die 20-Dollar-Fein-Silbermünze 2026 – „Nature's Delight: Die Spinne";
  • Die 20-Dollar-Fein-Silbermünze „The Eagle" aus dem Jahr 2026;
  • Die 200-Dollar-Münze aus reinem Gold und die 50-Dollar-Münze aus Feinsilber aus dem Jahr 2026 – Allegorien des Friedens und der Freiheit;
  • Die 50-Dollar-Fein-Silbermünze 2026 – „Triumphierender Drache";
  • Der 10-Gramm-Goldbarren „9999" aus dem Jahr 2026 in einer „Proudly Canadian"-Verpackung;
  • Das Feinsilber-Kleinmünzenset 2027 – Herbstblätter;
  • Die 50-Cent-Lentikularmünze 2026 – „Verspielter Winter"; und,
  • Das Weihnachtsgeschenkset 2026.

Prägezahlen, Preise und vollständige Hintergrundinformationen zu jedem Produkt finden Sie auf der Registerkarte „Shop" von www.mint.ca. Diese Produkte können ab heute direkt bei der Royal Canadian Mint unter der Telefonnummer 1-800-267-1871 in Kanada, 1-800-268-6468 in den USA oder unter www.mint.ca und bestellt werden. Sie sind auch in den Boutiquen der Royal Canadian Mint in Ottawa und Winnipeg, in den teilnehmenden Filialen der Canada Post und über das weltweite Händler- und Vertriebsnetz der Münze erhältlich.

Bilder der Gold- und Silber-Sammlermünzen zum 150-jährigen Jubiläum der Parlamentsbibliothek finden Sie unter hier.

Über die Royal Canadian Mint

Die Royal Canadian Mint ist eine staatliche Organisation, die für die Prägung und Ausgabe der kanadischen Umlaufmünzen zuständig ist. Die Mint ist eine der größten und vielseitigsten Münzprägeanstalten weltweit. Sie hat sowohl preisgekrönte Sammlerstücke und marktführende Bullion-Produkte (Anlagemünzen) als auch angesehene kanadische militärische und zivile Gedenkartikel herausgegeben. Darüber hinaus ist die Mint auch an den London und COMEX-Metallbörden als sog. Good Delivery Refiner tätig und bietet ein umfassendes Spektrum der besten Gold- und Silber-Raffinationsleistungen ihrer Art. Als Organisation, die den bestmöglichen Umweltschutz anstrebt, sichere und inklusive Arbeitsplätze fördert und sich positiv auf die Gemeinden auswirken möchte, in denen sie tätig ist, bindet die Mint die Aspekte Umwelt, Soziales und Governance in jeden Bereich ihrer Operationen ein. 

Weitere Informationen über die Mint, ihre Produkte und Dienstleistungen finden Sie unter www.mint.ca. Folgen Sie der Mint auf LinkedIn, auf Facebook und auf Instagram.

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Nach BAG-Urteil: Bremen startet Vorreiterprojekt zur Zeiterfassung an Schulen

15.06.2026

Im Land Bremen beginnt nach den Sommerferien ein Pilotprojekt, das den Arbeitsalltag von Lehrkräften grundlegend verändern könnte. An neun ausgewählten Schulen erfassen die Lehrerinnen und Lehrer künftig ihre gesamte Arbeitszeit digital – weit über die bisher dokumentierten Unterrichtsstunden hinaus. Bildungsenator Mark Rackles (SPD) spricht von einem Schritt, der Schule "perspektivisch" verändern werde. Erste Auswertungen des Testlaufs werden für Ende 2027 oder Anfang 2028 erwartet.

Hintergrund ist die gewachsene Bandbreite an Aufgaben, die im bisherigen System kaum abgebildet wird. Neben Unterricht kommen Elternarbeit, Team- und Gremienarbeit, Konferenzen, Schulentwicklungsprojekte sowie Fahrten hinzu. Lehrkräfte berichten zudem von regelmäßigem Arbeiten am Abend oder am Wochenende, etwa für Vorbereitung, Korrekturen oder digitale Kommunikation mit Eltern und Schülerinnen und Schülern. Nach Ansicht des Senats soll diese Belastung künftig sichtbar und systematisch erfasst werden.

Technisch setzt Bremen auf ein digitales Tool, auf das Lehrkräfte per Smartphone oder Rechner zugreifen können. Sie tragen Datum, Uhrzeit und Art der Tätigkeit ein – zur Auswahl stehen Kategorien wie "Unterricht", "Coaching" oder "Austausch"; auch Abwesenheiten durch Krankheit oder Urlaub werden eingepflegt. Das Projekt ist auf ein gesamtes Schuljahr angelegt. In einer Einführungsphase lernen Lehrkräfte die Anwendung kennen, anschließend analysieren Projektgruppen erste Ergebnisse und suchen insbesondere mit stark belasteten Lehrkräften das Gespräch, um gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.

Politisch und arbeitsrechtlich geht es um mehr als ein Softwareprojekt. Nach einem Urteil des Bundesarbeitsgerichts von 2022 müssen alle Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – und damit auch Lehrkräfte – ihre Arbeitszeit erfassen. Der Bremer Testlauf soll daher grundsätzliche Fragen klären: In welchem Umfang ist Wochenendarbeit zulässig? Wie wird eine Klassenfahrt bewertet? Wie lassen sich Teilzeitmodelle, Datenschutz und Gestaltungsspielräume bei der Arbeitszeit unter einen Hut bringen? Rackles betont, das Vorhaben sei nicht nur für Bremen gedacht, sondern solle Erkenntnisse für alle Bundesländer liefern.