NEUILLY-SUR-SEINE, Frankreich, 2. April 2026 /PRNewswire/ -- Die Adelaïde Gruppe bestätigt im Jahr 2025 die Stärke ihres Geschäftsmodells.
Der konsolidierte Umsatz steigt auf 495 Mio. € (+10 %).

Mit 3'100 Mitarbeitenden, einer Kundenzufriedenheit von 88 % und einer Kunden-bindungsrate von 95 % verfügt die Gruppe über eine solide Basis. 2025 werden 24 % des Konzernumsatzes im Ausland erzielt und bestätigen damit den Ausbau der europäischen Präsenz.
«In einem angespannten Markt, der von anhaltenden geopolitischen Spannungen und einem schwachen Wirtschaftswachstum geprägt ist, bestätigt unsere Entwicklung die Stabilität unseres Modells und das Vertrauen unserer Kunden.»,
betont Gilles Bénéplanc, stellvertretender CEO der Adelaïde Gruppe.
Ein Wachstum entlang der gesamten Wertschöpfungskette
Im Jahr 2025 setzte die Gruppe ihr Wachstum in den Bereichen Beratung, Vermittlung, Verwaltung, Vertrieb und Versicherungsdienstleistungen fort.
Diese Dynamik spiegelte sich auch in mehreren externen Wachstumsinitiativen wider, insbesondere in:
Die Beratungs- und Makler-Aktivitäten, getragen von Verlingue und Angelus Courtage – beide unter den Top 20 der grössten französischen Broker – bleiben in einem Schaden- und Unfallversicherungsmarkt robust, der nach mehreren Jahren mit starken Prämienanstiegen in eine Phase der Normalisierung übergeht.
Im Jahr 2025 erzielt Verlingue einen Umsatz von 323 Mio. € (+3 %), davon 37 % im Ausland. Mit der Ankunft von Vincent Harel sowie jüngst Nicolas Naftalski stellt sich der Broker organisatorisch für die nächste Entwicklungsphase auf.
Angelus Courtage setzt seinerseits seinen Wachstumskurs fort und erzielt einen Umsatz von 21 Mio. € (+30%).
Génération: eine anhaltende Wachstumsdynamik
Génération setzt ihre dynamische organische Entwicklung fort und erzielt einen Umsatz von 134 Mio. € (+10 %). Treiber sind die Bereiche Gesundheit und Vorsorge – sowohl im individuellen als auch im kollektiven Geschäft.
Zur Unterstützung dieses Wachstums stärkt das Unternehmen seine operative Struktur weiter durch die Eröffnung neuer Standorte in Frankreich (Caen) und Portugal (Coimbra), womit die Gesamtzahl der Standorte von Génération auf sechs steigt.
Die Aktivitäten in Distribution und Underwriting entwickeln sich ebenfalls weiter.
Cocoon, ein auf Privatkunden spezialisierter Versicherungsbroker, erzielt einen Umsatz von 14 Mio. € (+10 %). Das Wachstum ist insbesondere auf die Entwicklung im Bereich individueller Krankenversicherungen nach dem Austritt aus Gruppenverträgen zurückzuführen.
Dune, die auf Baurisiken spezialisierte Underwriting-Agentur der Gruppe, bestätigt ihrerseits eine starke Dynamik mit einem Umsatz von 3 Mio. € (+50 %). Das Jahr war geprägt von der Ankunft neuer strategischer Partner, einer Diversifikation der Risikoträger und dem Start einer neuen digitalen Underwriting-Plattform.
Eine bestätigte europäische Ambition
Die Gruppe setzt ihren Strategieplan Better Future 28 konsequent um, der Adelaïde zum führenden unabhängigen und familiengeführten Broker Europas machen soll.
«Unsere Ambition bleibt unverändert: Wir wollen einen unabhängigen europäischen Referenzkonzern aufbauen, gestützt auf die Stärke unseres Modells, die Qualität unserer Teams und eine nachhaltige, strukturierte Wachstumsstrategie», schliesst Benjamin Verlingue, Verwaltungsratspräsident und CEO der Adelaïde Gruppe.
Über Adelaïde
Die Adelaïde Gruppe ist auf die Beratung, die Vermittlung, den Vertrieb und die Verwaltung von Versicherungen spezialisiert. Sie zählt zu den führenden Akteuren im französischen Versicherungsbrokergeschäft mit insgesamt fünf erfolgreichen Unternehmen: Verlingue, Génération, Cocoon, Dune und Angelus.
3'100 Mitarbeitende
Niederlassungen in 5 europäischen Ländern: Frankreich, Grossbritannien, Schweiz, Portugal, Italien
www.adelaidegroup.fr
Medienkontakt
lfortin@mantu.com – 06 19 68 70 18
Logo – https://mmx.prnewswire.com/media/MS1819691/Logo_Adelaide_OKKKK.png?id=OA2623066
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Mehr als fünf Jahre nach der Fusion von AMS und Osram meldet der österreichisch-deutsche Halbleiter- und Lichtkonzern erste spürbare Erfolge aus der Integration. „Die Technologien von AMS und Osram fangen jetzt an, richtig zusammenzuwachsen“, sagte Vorstandschef Aldo Kamper vor Journalisten in München. Sichtbar werde das etwa bei hochauflösenden Fahrzeugscheinwerfern, die nachts für mehr Sicherheit sorgen sollen und sich nach Unternehmensangaben dynamisch entwickeln. Für diese Produktgruppe stellt Kamper für 2028 erstmals einen Umsatz von mehr als 100 Millionen Euro in Aussicht.
Neben der automobilen Beleuchtung setzt AMS-Osram auf neue Anwendungen, um wieder in den Wachstumsmodus zu kommen. Zu den Zukunftsfeldern zählen Komponenten für Augmented-Reality-Brillen, die Informationen aus dem Internet direkt ins Sichtfeld der Nutzer projizieren. Auch hier sieht Kamper gegen Ende des Jahrzehnts ein Umsatzpotenzial im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die neuen Geschäftsfelder sollen das Wachstum tragen, während das bestehende Lichtgeschäft weiter die Basis bildet.
Kamper hatte AMS-Osram vor rund drei Jahren in einer kritischen Phase übernommen. Die österreichische AMS hatte sich mit der mehr als vier Milliarden Euro schweren Übernahme des Münchner Traditionskonzerns Osram Licht verhoben. Zusätzlichen Druck brachte die Entscheidung des langjährigen Großkunden Apple, nicht auf MicroLEDs von AMS zu setzen – obwohl AMS-Osram dafür bereits eine eigene Fabrik im malaysischen Kulim errichtet hatte. Die Anlage steht seither zum Verkauf. An der Schweizer Börse wird der gesamte Konzern aktuell mit rund 870 Millionen Schweizer Franken bewertet.
Um das Unternehmen zu stabilisieren, trennte sich Kamper von Randbereichen und baute Stellen ab. Zuletzt verkaufte AMS-Osram das Geschäft mit nicht-optischen Sensoren für 570 Millionen Euro an den Rivalen Infineon. Die Strategie des Managements zielt darauf ab, das Kerngeschäft mit LED- und klassischen Halogenscheinwerfern für Autos stabil zu halten, während neue Anwendungen für zusätzlichen Schub sorgen sollen. Nach Unternehmensangaben hat AMS-Osram bei LED-Licht im vergangenen Jahr den bisherigen Marktführer Nichia aus Japan überholt und beliefert im Automobilbereich inzwischen praktisch alle großen Hersteller weltweit. Dennoch notiert die Aktie in einem schwachen Marktumfeld zuletzt im Minus.