PEKING, 23. September 2026 /PRNewswire/ -- Dies ist ein Nachrichtenartikel von CCTV.com:
Das China-Europa-Talentforum 2026 stand unter dem Motto „Gemeinsam teilen, gemeinsam wachsen, gemeinsam gewinnen – Kontinente verbinden: Talent und Innovation entschlüsseln". Das Forum brachte Vertreter verschiedener Bereiche aus China und Europa zusammen, um Möglichkeiten der Zusammenarbeit im Talentbereich zu erörtern.
Im Mittelpunkt der Grundsatzdialoge und Podiumsdiskussionen des Forums standen die grenzüberschreitende Talentkooperation zwischen China und Europa, die gemeinsame Talentförderung durch Hochschulen, die Umschulung zur Weiterentwicklung beruflicher Kompetenzen sowie die Förderung von Talenten für die Grundlagenforschung und globale Zusammenarbeit im KI-Zeitalter. Die Teilnehmer stellten fest, dass bahnbrechende Fortschritte zunehmend von transdisziplinärer sowie grenzüberschreitender Zusammenarbeit abhängen und die gemeinsame Identifizierung und Förderung innovativer Talente künftig eine neue Triebkraft für den weltweiten Talentaustausch sowie die Zusammenarbeit sein wird. Im Rahmen der Vorstellung des Berichts veröffentlichten das Beijing Institute of Talent Development Strategy und Springer Nature gemeinsam den Global City Talent Retention Index Report 2026. Der Bericht untersucht 130 Städte weltweit und führt Peking aufgrund seiner starken Innovationsdynamik auf Platz 5. Damit zählt die chinesische Hauptstadt im siebten Jahr in Folge zu den zehn bestplatzierten Städten weltweit. Auf dem Forum wurde die „China-Europe Think Tank Alliance on Talent" („Chinesisch-europäische Thinktank-Allianz für Talentfragen") ins Leben gerufen und das „SPARK Program for Global Young Innovators in Beijing" („SPARK-Programm für junge Innovatoren aus aller Welt in Peking") gestartet. Sechs Unterforen befassten sich mit den Themen Jugend, Bildung, Wissenschaft und Technologie, Kultur, Zukunftsindustrien und ökologische Zivilisation.
Seit seiner Gründung im Jahr 2018 wurde das Forum siebenmal veranstaltet und dient als wichtige Plattform für den Talentaustausch und die praxisorientierte Zusammenarbeit zwischen China und Europa.
Die Exzellenzstrategie von Bund und Ländern stellt die Weichen für die nächste Förderperiode – und verschiebt die Gewichte im deutschen Wissenschaftssystem. Zu den bundesweit fünf neuen Exzellenzstandorten gehören die Technische Universität Darmstadt, die Goethe-Universität Frankfurt und die Johannes Gutenberg-Universität Mainz, die sich als Allianz der Rhein-Main-Universitäten (RMU) durchgesetzt haben. Ebenfalls erfolgreich waren in Nordrhein-Westfalen die Universität zu Köln sowie der Verbund Ruhr Innovation Lab aus TU Dortmund und Ruhr-Universität Bochum.
Für Hessen ist die Entscheidung ein Durchbruch: Erstmals tragen Universitäten des Landes ab 2027 den Titel „Exzellenzuniversität“. Die RMU-Allianz erhält nach Angaben des hessischen Wissenschaftsministeriums über sieben Jahre eine Förderung von insgesamt bis zu 155 Millionen Euro, finanziert zu 75 Prozent vom Bund. Wissenschaftsminister Timon Gremmels spricht von den ersten Exzellenzunis in Hessen und zugleich vom ersten länderübergreifenden Verbund in der Exzellenzstrategie. Ministerpräsident Boris Rhein bezeichnet den Titel als Meilenstein für die Forschungslandschaft des Landes. Ein mittelhessischer Verbund aus den Universitäten Gießen und Marburg blieb im Wettbewerb dagegen ohne Erfolg.
Auch Nordrhein-Westfalen stärkt seine Rolle als Hochburg der Spitzenforschung. Neben der Universität Köln, die den begehrten Status nach einer früheren Förderphase von 2012 bis 2019 zurückerhält, steigt der Verbund aus TU Dortmund und Ruhr-Uni Bochum als Ruhr Innovation Lab in den Kreis der Exzellenzuniversitäten auf. Nach Angaben des Düsseldorfer Wissenschaftsministeriums baut das Land damit seine Führungsposition aus. Die Universität Bonn und die RWTH Aachen hatten ihren Exzellenzstatus bereits im Frühjahr verteidigt, sodass NRW künftig mit vier Standorten vertreten ist. Ministerpräsident Hendrik Wüst wertet dies insbesondere als Signal für die internationale Sichtbarkeit des Ruhrgebiets als Wissenschafts- und Innovationsstandort.
In Bonn gaben Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und der niedersächsische Wissenschaftsminister Falko Mohrs als Vize-Vorsitzender der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) neben den Standorten in Hessen und NRW auch die Universitäten Freiburg und Jena als neue Exzellenzunis bekannt. Für Einzeluniversitäten sieht das Programm Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro pro Jahr vor, bei Verbünden wie der Rhein-Main-Allianz oder dem Ruhr Innovation Lab können es bis zu 28 Millionen Euro sein. Damit wächst die Riege der Exzellenzuniversitäten, deren bisher neun Standorte – darunter Aachen, Bonn, Dresden, Hamburg, Heidelberg, Karlsruhe, München, Tübingen sowie die Berlin University Alliance – ihre Förderung bereits im Frühjahr um weitere sieben Jahre verlängert hatten. Der Titel ist jeweils an regelmäßige Überprüfungen der Fördervoraussetzungen geknüpft.