PARIS, 31. August 2026 /PRNewswire/ -- Angesichts der Weiterentwicklung der europäischen Stromnetze zur Integration erneuerbarer Energien, der Elektrifizierung und des rasant steigenden Strombedarfs präsentierte CHINT, ein bewährter Anbieter integrierter Strom- und Energielösungen, auf der CIGRE 2026 seine neuesten Stromversorgungslösungen und verdeutlichte dabei, wie fortschrittliche Technologien Energieversorgern und Energiekunden dabei helfen können, ihre Netze zu modernisieren, die Versorgungssicherheit zu verbessern und die Energiewende zu beschleunigen.


CHINT präsentierte ein umfassendes Portfolio, das Leistungstransformatoren, Mittel- und Hochspannungsschaltanlagen, Umspannwerke, Energiespeicher sowie fortschrittliche Stromversorgungslösungen für Rechenzentren umfasst, und demonstrierte damit seine Kompetenz bei der Unterstützung von Kunden im sich wandelnden europäischen Energiesektor.
Energieversorgungslösungen für das sich wandelnde europäische Stromnetz
Das europäische Stromnetz tritt in eine neue Phase des Wandels ein. Die rasche Integration erneuerbarer Energiequellen, die Elektrifizierung von Verkehr und Industrie sowie der Ausbau der digitalen Infrastruktur stellen neue Anforderungen an die Stromnetze. Gleichzeitig trägt die zunehmende Verbreitung von KI und Rechenzentren zu einem steigenden und immer stärker konzentrierten Strombedarf in Europa bei.
Für Energieversorger und andere Kunden der Energiewirtschaft führen diese Veränderungen zu einer steigenden Nachfrage nach Lösungen, die die Netzsicherheit, Flexibilität, Effizienz und Umweltverträglichkeit verbessern können. Im Rahmen des Themenbereichs „Green Power Grid & High Voltage" präsentierte CHINT 1.000-kV-Öltransformatoren mit geringen Verlusten und geringem Geräuschpegel sowie 750-kV-Öltransformatoren mit Naturesteröl, ebenso wie SF₆-freie Mittel- und Hochspannungsschaltanlagen, darunter SF₆-freie GIS-Anlagen mit 24 kV, 145 kV und 420 kV. Diese Lösungen verdeutlichen das Bestreben von CHINT, Kunden bei der Verbesserung der Netzleistung zu unterstützen und gleichzeitig der zunehmenden Bedeutung ökologischer Nachhaltigkeit in der Branche Rechnung zu tragen.
Angesichts der kontinuierlichen Weiterentwicklung des europäischen Stromnetzes wächst der Bedarf an flexiblen und schnell einsetzbaren Lösungen für die Energiespeicherung und die Integration erneuerbarer Energien. Vor diesem Hintergrund stellte CHINT auf der CIGRE 2026 seine integrierte 13,8-MW-PCS-Umspannstation vor, die einen kompakten und integrierten Ansatz für groß angelegte Energiespeicher- und Erneuerbare-Energien-Anwendungen bietet. Dank ihres Plug-and-Play-Konzepts und der schlüsselfertigen Ausführung reduziert die Lösung den Installationsaufwand vor Ort sowie den Platzbedarf und ermöglicht gleichzeitig eine schnellere Inbetriebnahme und eine zügigere Reaktion auf Netzschwankungen. Ihre integrierte Konfiguration trägt zur Verringerung von Systemverlusten bei, während ihre ölfreie Bauweise das Risiko von Ölleckagen, Umweltverschmutzung und Lärm minimiert und somit effizientere und zuverlässigere Energiespeicher- und Netzanwendungen ermöglicht.
CHINT präsentierte außerdem kaskadierte Energiespeichersysteme, Halbleitertransformatoren (SSTs), Halbleiter-Leistungsschalter (SSCBs) und „Data Center Power Pods". Zusammen spiegeln diese Lösungen die Fähigkeit von CHINT wider, Technologien für verschiedene Stufen des Stromnetzes bereitzustellen – von der Hochspannungsübertragung und den Umspannwerken bis hin zur Verteilung, Speicherung und Endnutzung.
Mit lokalem Fachwissen die Energiewende in Europa unterstützen
Technologie ist nur ein Aspekt einer erfolgreichen Netzmodernisierung. Ebenso wichtig ist es, die Anforderungen des lokalen Marktes zu verstehen und während des gesamten Projektzyklus eng mit den Kunden zusammenzuarbeiten.
CHINT hat seine Präsenz in ganz Europa weiter ausgebaut und dabei seine globalen Technologie- und Engineering-Kompetenzen mit lokalen Teams und Serviceleistungen kombiniert.
„Da das Zeitalter der KI, der erneuerbaren Energien und der Elektrifizierung die europäische Energielandschaft neu prägt, suchen Kunden zunehmend nach Partnern, die integrierte, zuverlässige und zukunftsfähige Energielösungen anbieten können, anstatt nur Einzelprodukte", sagte Beibei Zheng, Vice President von CHINT Global.
„Wir bei CHINT betrachten diesen Wandel als Chance, Innovationen voranzutreiben und Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Durch die Nutzung unserer Full-Stack-Wertschöpfungskette im Energiebereich liefern wir integrierte Lösungen, die eine zuverlässigere, effizientere und nachhaltigere Energieinfrastruktur für das Zeitalter der KI ermöglichen. Von Technologien der nächsten Generation wie Halbleitertransformatoren und Halbleiter-Leistungsschaltern bis hin zu kaskadierten Speicherlösungen liegt unser Fokus nicht nur darauf, innovative Produkte anzubieten, sondern auch darauf, unsere Kunden beim Aufbau einer widerstandsfähigen und zukunftsfähigen Infrastruktur für das Zeitalter der KI zu unterstützen."
Im Rahmen der CIGRE 2026 tauschten sich die Ingenieure von CHINT mit Energieversorgern, EPC-Auftragnehmern, Beratern und Technologiepartnern aus, um Anwendungsbereiche wie Hochspannungsübertragung, die Modernisierung von Umspannwerken, nachhaltige Stromverteilung, Energiespeicherung und die Stromversorgung von Rechenzentren zu erörtern.
Innovation für ein flexibleres Stromnetz
Die Modernisierung der europäischen Stromnetze treibt zudem die kontinuierliche Innovation im Bereich der Energietechnologien voran. „CHINT bietet eine umfassende Stromversorgungslösung für den schnell wachsenden Markt der Rechenzentren, deren Kernstück integrierte Umspannwerksfunktionen bilden, die von 400-kV-Übertragungsschnittstellen bis hin zur Mittelspannungsverteilung reichen", erklärte Dr. Naihu Li, Vice President von CHINT T&D und Leiter des Forschungs- und Entwicklungsinstituts der CHINT-Gruppe.
„Diese Lösungen basieren auf modularen, schnell einsetzbaren Architekturen, die es Infrastrukturentwicklern ermöglichen, realistische und beschleunigte Projektzeitpläne zu erstellen. Die Batterie-Energiespeicherung ist nahtlos in diese Umspannwerkspakete integriert – eine Funktion, die zunehmend an Bedeutung gewinnt, da Netzbetreiber mit den Anforderungen des Spitzenlastmanagements und der Frequenzregelung konfrontiert sind. Ergänzend dazu bietet CHINT auch vorgefertigte, modulare Stromversorgungssysteme an, die speziell für den Einsatz in Rechenzentren entwickelt wurden."
Das rasante Wachstum im Bereich der künstlichen Intelligenz und der Rechenzentren stellt neue Anforderungen an die Stromversorgungssysteme und beschleunigt den Innovationsbedarf in der gesamten Energiewirtschaft. Da sich der Strombedarf und die Anforderungen an das Stromnetz ständig weiterentwickeln, suchen Kunden nach Technologien, die mehr Zuverlässigkeit, Flexibilität und Skalierbarkeit bieten.
Für CHINT unterstreicht dies die Bedeutung kontinuierlicher Innovation – die Entwicklung fortschrittlicher Energielösungen, die flexibel, zuverlässig und skalierbar sind und gleichzeitig den Kunden dabei helfen, auf die sich wandelnden Anforderungen der Stromversorgungssysteme von heute und morgen zu reagieren.
Kundenperspektive: Energieversorgungslösungen für ein sich wandelndes Stromnetz
Da das europäische Stromnetz immer komplexer wird, legen die Kunden zunehmend Wert auf Zuverlässigkeit, Skalierbarkeit und langfristige Leistungsfähigkeit.
„CHINT hat sich als zuverlässiger und kompetenter Partner bei der Bewältigung der sich wandelnden Anforderungen der Energiewirtschaft erwiesen", sagte ein CHINT-Kunde. „Besonders hervorzuheben ist die Fähigkeit von CHINT, Technologie, ingenieurtechnisches Know-how und Projektunterstützung zu vereinen, um Lösungen zu liefern, die sowohl praxisorientiert als auch skalierbar sind. Das gibt uns die Zuversicht, dass wir nicht nur den heutigen Anforderungen an das Stromnetz gerecht werden können, sondern auch den sich wandelnden Bedürfnissen des Stromnetzes in den kommenden Jahren."
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Die Zukunft des deutsch-französischen Panzerprojekts MGCS gerät zunehmend ins Wanken. Armin Papperger, Vorstandschef des Düsseldorfer Rüstungskonzerns Rheinmetall, schließt einen Rückzug Frankreichs aus dem Vorhaben nicht mehr aus. In einem Interview mit der „Welt am Sonntag“ sprach er von einem „Gefahrenszenario“, betonte allerdings, dass bislang keine endgültigen Entscheidungen gefallen seien. Die Diskussionen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem mit dem Ende des Kampfflugzeugprojekts FCAS (Scaf) bereits ein anderes zentral geplantes Vorzeigeprojekt der Verteidigungskooperation zwischen Berlin und Paris gescheitert ist.
Nach Informationen Pappergers plant Frankreich, das Budget für das „Main Ground Combat System“ (MGCS) drastisch zu kürzen. Im Gespräch ist demnach ein Ansatz von weniger als der Hälfte der ursprünglichen Planungen. Zwar unterstrich der Rheinmetall-Chef, dass es „null Entscheidungen über das finale Budget“ gebe, doch ein reduzierter Finanzrahmen hätte nach seiner Einschätzung unweigerlich die Streichung von Leistungsumfängen und weitere Verzögerungen zur Folge. „Wenn man weniger Geld zur Verfügung hat, wird man nicht schneller, und wir sind jetzt schon sehr langsam“, sagte er. Bereits jetzt liegt das Programm, das seit rund einem Jahrzehnt läuft, weit hinter den ambitionierten politischen Ankündigungen zurück.
Das MGCS-Projekt wurde auf Initiative der Regierungen Frankreichs und Deutschlands gestartet, um ein gemeinsames, plattformübergreifendes Bodenkampfsystem zu entwickeln, das ab etwa 2040 die Kampfpanzer Leopard 2 und Leclerc ersetzen soll. Beteiligt sind neben Rheinmetall der französische Technologiekonzern Thales sowie KNDS – ein Zusammenschluss des deutschen Herstellers Krauss-Maffei Wegmann und des staatlichen französischen Rüstungsunternehmens Nexter. Trotz der politischen Bedeutung des Vorhabens sind die finanziellen Mittel bislang überschaubar: Die vier Partnerunternehmen haben in rund zehn Jahren zusammen lediglich 25 Millionen Euro erhalten, was Papperger als „offensichtlich sehr wenig Geld“ bezeichnete.
Parallel zum schleppend verlaufenden MGCS treiben Rheinmetall und KNDS Deutschland auf deutscher Seite bereits eine Zwischenlösung voran. Der in der Militärfachpresse inoffiziell „Leopard 3“ genannte neue Kampfpanzer soll nach aktueller Planung Anfang der 2030er Jahre in Dienst gestellt werden und damit die Lücke überbrücken, bis ein mögliches MGCS-System verfügbar wäre. Für MGCS selbst wird die Einsatzreife derzeit erst in den 2040er Jahren erwartet – ein Zeithorizont, den Papperger als „eine Wahnsinnszeit“ bezeichnete. Vor diesem Hintergrund stellte er die grundsätzliche Realisierung des Projekts offen in Frage: „Ich kann heute nicht sagen, ob es überhaupt ein MGCS geben wird.“ Die jüngsten Budgetüberlegungen in Paris verstärken diese Unsicherheit und nähren Zweifel daran, ob Europa den angestrebten gemeinsamen Panzer der Zukunft tatsächlich auf die Spur bringen kann.