SHENZHEN, China, 17. Juli 2026 /PRNewswire/ -- Kurz vor ihrem 10-jährigen Jubiläum stellt die Marke Akko die mechanischen Tastaturschalter der U1-Serie vor. Als Akkos Switch-Produktreihe der nächsten Generation basiert die U1-Serie auf Materialinnovationen, strukturellen Verbesserungen und akustischer Optimierung, um ein hochwertiges Tippgefühl zu bieten.

Alle U1-Schalter der Serie zeichnen sich durch das neu entwickelte POM-Mischmaterial aus. Das Material behält die selbstschmierenden Eigenschaften von POM bei und verbessert gleichzeitig die Laufruhe und Gleichmäßigkeit, was zu einem klareren Klangbild und angenehmeren Tippgefühl führt. Ein neu gestalteter zylindrischer Schaft und eine optimierte Schienenstruktur sorgen dafür, dass jeder Tastenanschlag fokussierter und tiefer klingt und einen charakteristischen „Thock"-Klang erzeugt, während gleichzeitig die Kontaktfläche der Führungsschienen reduziert wird. In Kombination mit einem verbesserten POM-Gehäuse unterdrückt diese Konstruktion Federklirren und unerwünschte Resonanzen. Jeder Schalter wird werkseitig präzise geschmiert, um die Trockenreibung von Anfang an zu reduzieren, sodass Nutzer ein leichtgängiges, stabiles Tippgefühl genießen können, ohne den Schalter manuell schmieren zu müssen.
Auch der Creamy Yellow U1 erhält spezielle interne strukturelle Verbesserungen. Diese U1-Version vereint den klaren Klangcharakter der V3-Version mit dem tieferen Klang der V5-Version und berücksichtigt damit unterschiedliche Vorlieben bei der Schalterakustik. Dank seiner optimierten Struktur bietet der Schalter ein stabileres Verhalten bei unterschiedlichen Tastaturkonfigurationen und eignet sich damit für Einsteiger, die erste Erfahrungen mit Custom-Tastaturen sammeln möchten. Zugleich bietet er eine verbesserte Kompatibilität. Dank einer speziell für die Lichtstreuung entwickelten Lichtleitsäule reduziert der Schalter Lichtverluste und dunkle Bereiche und sorgt so für hellere, gleichmäßigere RGB-Effekte auf kompatiblen Leiterplatten (PCBs). Die Verpackung wurde ebenfalls auf eine Standardverpackung mit 100 Schaltern umgestellt. Dies erleichtert den Austausch von Schaltern, die Bereithaltung von Ersatzschaltern, die Lagerung und die Montage größerer Stückzahlen bei gängigen Tastaturlayouts, steigert die Effizienz und reduziert zugleich Verpackungsabfälle.
Weitere Modelle der U1-Serie sind Creamy Purple U1, der die Stabilität des Schafts und die Geräuschkontrolle verbessert und so für ein klarer definiertes taktiles Tippgefühl und einen reineren Klang sorgt, Piano U1, eine verbesserte Version des V3 Pro Piano-Schalters mit erhöhter Laufruhe und Stabilität für Nutzer linearer Schalter, sowie Crystal Silver U1, ein neuer linearer Schalter, der für schnelle Auslösung und reaktionsschnelle Rückstellung beim Gaming entwickelt wurde.
Nach Angaben des Produktteams von Akko zeichnet sich ein hervorragender Schalter durch das Zusammenspiel von Material, Konstruktion, Klang und Tippgefühl aus. Creamy Yellow U1 markiert den Beginn des U1-Ökosystems. Akko plant außerdem die Einführung von Produkten mit geräuscharmem Tastenanschlag und wird U1-Schalter in kommenden Tastaturen verbauen, darunter 5075 V5 sowie weitere Produkte der V5-Serie.
Die Switches der U1-Serie sind über die weltweiten Vertriebskanäle von Akko erhältlich. Weitere Informationen finden Sie unter akkogear.eu und akkogear.de.
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Im Streit um die Behandlung sogenannter Heavy User im Mobilfunk hat das nordrhein-westfälische Oberverwaltungsgericht (OVG) die Bundesnetzagentur vorläufig in die Schranken gewiesen. Die Bonner Aufsichtsbehörde hatte einem bundesweit tätigen Mobilfunkanbieter untersagt, Kunden mit unbegrenztem oder sehr großem Datenvolumen bei überlasteten Funkzellen mit geringerer Priorität zu bedienen. Diese Form der sogenannten Depriorisierung darf nach der einstweiligen OVG-Entscheidung vorerst weiter angewendet werden. Der Beschluss im Eilverfahren ist nicht anfechtbar.
Nach Auffassung des 13. Senats ist derzeit offen, ob die entsprechende Vertragsklausel des Anbieters mit europäischem Recht vereinbar ist. Im Kern geht es um die Frage, ob eine nachrangige Behandlung von Vielnutzern eine nicht gerechtfertigte Ungleichbehandlung von Kunden darstellt. Bevor in der Hauptsache entschieden wird, will das OVG Münster den Europäischen Gerichtshof (EuGH) um eine Vorabentscheidung bitten. Damit wird der Konflikt um Datenpriorisierung und Netzmanagement auf die europäische Ebene verlagert.
Gegenstand des Verfahrens ist insbesondere, ob der Datentransport datenintensiver Anwendungen wie hochauflösendem Videostreaming während einer Netzüberlastung eingeschränkt oder verlangsamt werden darf. Der betroffene Mobilfunkanbieter sieht dies in seinen Allgemeinen Geschäftsbedingungen vor, um Kapazitäten in ausgelasteten Funkzellen zu steuern. Die Bundesnetzagentur hatte angeordnet, dass diese Klausel nicht umgesetzt werden darf und damit faktisch einen Riegel vor entsprechende Maßnahmen gegen Heavy User geschoben.
In der Vorinstanz hatte sich die Bundesnetzagentur noch durchgesetzt: Das Verwaltungsgericht Köln hatte die Position der Behörde bestätigt. Das OVG änderte diese Entscheidung nun (Az. 13 B 1232/25) und gab dem Anbieter im Eilverfahren Recht. Mit der geplanten Vorlage an den EuGH dürfte der Fall Signalwirkung für die Auslegung europäischer Vorgaben zur Gleichbehandlung von Internetverkehr und zu den Spielräumen der Netzbetreiber beim Umgang mit stark belasteten Mobilfunkzellen entfalten.