18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon

11.07.2026

19.09.–13.12.2026 To pass from one dream to another („Von einem Traum zum nächsten")

  • Generaldirektorin: Cécile Bourgeat
  • Künstlerische Leiterin: Isabelle Bertolotti
  • Kuratorin: Catherine Nichols

PARIS, 11. Juli 2026 /PRNewswire/ --

Neue Künstler

45 neue Künstler sind zur nächsten Ausgabe der Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon eingeladen. Damit nehmen an dieser 18. Ausgabe insgesamt 118 Künstler teil, und die Biennale unterstreicht ihre Offenheit für eine große Vielfalt an künstlerischen Praktiken, Generationen und Szenen.

  • 118 Künstler (darunter 11 Künstler des Programms Jeune création internationale, was übersetzt „Junge internationale Kunst" bedeutet)
  • 68 % Künstlerinnen
  • 29 % französische Künstler
  • 23 % unter 35 Jahren
  • 65 Werke und 12 neue Adaptionen
  • 42 vertretene Nationalitäten: Deutschland, England (Vereinigtes Königreich), Argentinien, Armenien, Aotearoa Neuseeland, Australien, Österreich, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Kamerun, Kanada, China, Südkorea, Kroatien, Schottland (Vereinigtes Königreic), Spanien, Estland, Vereinigte Staaten, Frankreich, Ghana, Griechenland, Indien, Indonesien, Italien, Japan, Kosovo, Libanon, Madagaskar, Uganda, Palästina, Niederlande, Peru, Portugal, Republik Mauritius, Schweden, Senegal, Syrien, Togo, Türkei, Ukraine, Vietnam, Serbien.
  • Visuelle Identität: Zoo, Grafikdesigner
18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon

45 neue Künstler werden an den verschiedenen Biennale-Veranstaltungsorten vertreten sein:

Carla Adra, Yasmeen Al Daya, Monira Al Qadiri, Josefin Arnell, Ouassila Arras, Mercedes Azpilicueta, Leilah Babirye, Pascal Bernier, Manon de Boer & Latifa Laâbissi, George Brecht, Luz Broto, Laia Estruch, EVA & ADELE, Charles-Arthur Feuvrier Fok-Shan [JCI], Maja Fredin [JCI], Karlos Gil, Haonan He [JCI], Daphné Hérétakis, Gideon Horváth, Joyce Joumaa [JCI], Maxime Jean-Baptiste, Anda Kryeziu, Germaine Kruip, Marine Lanier*, Katya Lesiv, Michela de Mattei & Invernomuto, Mónica Mays, Annette Messager, Brilant Milazimi, John Miller, Katariin Mudist [JCI], Wilhelm Mundt*, Maria José Oliveira, Christelle Oyiri, An Paenhuysen, Joachim Pfeufer & Robert Filliou, Valentin Pinet [JCI], Éléonore Saintagnan, Sirag Sesetyan [JCI], Floraine Sintès [JCI], Yehwan Song [JCI], Thyself Agency, Can Yıldırım & Lalin Mercan [JCI].

[JCI] = Künstler des Programms Jeune création internationale. * Unter den neu bekannt gegebenen Künstlern erhält Marine Lanier für die Präsentation ihrer Arbeit im Rahmen der Biennale Unterstützung von Maison Ruinart. Die Präsentation der Werke von Wilhelm Mundt wird durch eine Sonderleihgabe aus der Sammlung des Biennale-Partners Société Générale ermöglicht.

→ Die vollständige Liste der Künstler finden Sie auf labiennaledelyon.com 

Junge internationale Kunst (Jeune création internationale)

Ausgabe 2026: 11 Künstler im Blickpunkt: Seit über 20 Jahren fördert und präsentiert Jeune création internationale aufstrebende Künstler im Rahmen der Lyoner Biennale. Dieses einzigartige Programm bringt bei jeder Ausgabe ein Dutzend Künstler aus der regionalen und internationalen Szene zusammen, die eingeladen werden, unter professionellen Produktions- und Ausstellungsbedingungen neue Werke zu schaffen. Die im Institut d'art contemporain in Villeurbanne gezeigte Ausstellung ist ein echtes Sprungbrett für die neue Generation zeitgenössischer Künstler. Die Region Auvergne-Rhône-Alpes ist der wichtigste Partner dieses Programms.

Gastkuratoren für die internationale Auswahl:

  • Mojeanne Behzadi | Kuratorin | Musée d'art contemporain de Montréal (Kanada)
  • Caroline Gustafsson | Kuratorin – Leiterin der Bereiche Ausstellungen, Sammlung und Kunstbiennale | Borås Konstmuseum (Schweden)
  • Kaarin Kivirähk | Leiterin Kommunikation und Strategie | Estonian Centre for Contemporary Art (Estland)
  • Sten Ojavee | Kurator | Estonian Centre for Contemporary Art (Estland)
  • Sooyon Lee | Kuratorin | National Museum of Modern and Contemporary Art (Südkorea)
  • Ulya Soley | SAHA-Kuratorin | Hamburger Bahnhof – Nationalgalerie der Gegenwart (Deutschland)

Neuer Veranstaltungsort: Cour des Loges Lyon

Die Biennale von Lyon gibt einen elften Ausstellungsort bekannt: Das Cour des Loges Lyon, A Radisson Collection Hotel wird Teil des offiziellen Parcours.

Die Lyoner Biennale erweitert ihren Kunstparcours um einen außergewöhnlichen elften Ausstellungsort im Herzen der Altstadt von Lyon. Diese im 5. Arrondissement gelegene historische Stätte, ein wahres Juwel der Renaissance und Sinnbild der Geschichte der Lyoner Traboules, wird zu einem neuen Schauplatz für zeitgenössisches Schaffen.

Mit seinem majestätischen florentinischen Innenhof, seinen hängenden Gängen und seiner siebenhundertjährigen Geschichte greift das Cour des Loges das Thema dieser Ausgabe, To pass from one dream to another, auf. Seit der Renaissance ist es ein Ort des Übergangs, der Begegnung und des Gedankenaustauschs. Es erweitert das Erlebnis der Biennale und lädt Besucher ein, zeitgenössische Kunst in einem Raum zu entdecken, in dem Kulturerbe, Erinnerung und Vorstellungskraft miteinander in Dialog treten.

Eine Biennale, die sich über mehrere symbolträchtige Veranstaltungsorte erstreckt

  • Les Grandes Locos
  • Musée des Tissus et des Arts décoratifs [Neuer Veranstaltungsort]
  • macLYON – Musée d'art contemporain de Lyon
  • Institut d'art contemporain / Frac Rhône-Alpes

Einschließlich frei zugänglicher Installationen und Projekte:

  • Musée des Confluences
  • Traboules der Croix-Rousse
  • Fondation Bullukian
  • Parking LPA Saint Antoine
  • Garten des Musée des Beaux-Arts de Lyon
  • Metrostation Part-Dieu, Linie B
  • Cour des Loges Lyon, A Radisson Collection Hotel [Neuer Veranstaltungsort]

Praktische Informationen

Fachbesuchertage

Die Vorbesichtigungstage der 18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon finden am 17. und 18. September 2026 statt.

Der Zutritt ist ausschließlich mit Akkreditierung möglich. Diese berechtigt zugleich zum Besuch der Eröffnung am Abend des 18. September." 

Vorverkauf: Frühbucher

Von Montag, dem 29. Juni, bis Mittwoch, dem 15. Juli 2026, wird der Biennale-Pass zum Vorzugspreis von 20 Euro statt 25 Euro angeboten. Der Pass ist nicht an ein bestimmtes Datum gebunden und berechtigt zum einmaligen Besuch der vier kostenpflichtigen Hauptausstellungsorte (Les Grandes Locos, Musée des Tissus, macLYON, IAC). Informationen und Vorverkauf: labiennaledelyon.com

Pressekontakte

Nationale und internationale Presse: Agence Claudine Colin Communication / FINN Partners (Harry Ancely & Pénélope Ponchelet)

Lokale und regionale Presse: Laura Lamboglia

Adresse: La Biennale de Lyon Les Grandes Locos 25 ter quai Pierre Sémard 69 350 La Mulatière

Fotos:

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[https://imgpublic.artprice.com/img/wp/sites/11/2026/07/LOGO-labiennaledelyon.jpg]

Informationen zu:

Artprice by Artmarket und La Demeure du Chaos/Abode of Chaos sind Partner der 18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon, die von Catherine Nichols kuratiert wird und unter der künstlerischen Leitung von Isabelle Bertolotti steht.

Diese Zusammenarbeit vereint zwei bedeutende Akteure der Kunstwelt, die beide tief in Lyon verwurzelt sind und gleichzeitig eine starke internationale Ausrichtung haben. Seit mehr als vierzig Jahren fördert die Biennale von Lyon die Entwicklung der zeitgenössischen Kunst und hat dazu beigetragen, den Großraum Lyon als führende Plattform für Künstler, Fachleute aus der Kunstwelt und Kunstpublikum aus aller Welt zu etablieren. Artprice, der weltweit führende Anbieter von Informationen zum Kunstmarkt, dokumentiert seit vielen Jahrzehnten die Veränderungen in der internationalen Kunstszene und die Karrieren der Künstler, die diese prägen.

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Logo – https://mma.prnewswire.com/media/3005481/La_biennale_de_Lyon_Logo.jpg

 

Kontakt: Thierry Ehrmann, ir@artmarket.com

 

18. Biennale für zeitgenössische Kunst in Lyon – 19.09.–13.12.2026 To pass from one dream to another

 

La Biennale de Lyon Logo

 

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Bayerns Grenzraum als Chancenregion: Regierung stellt Heimatstrategie 2033 vor

15.06.2026

Bayern stellt seine Heimatpolitik auf ein neues Fundament: Mit der weiterentwickelten „Heimatstrategie 2033“ will der Freistaat seine regionalen Strukturen stärken, gesellschaftlichen Zusammenhalt sichern und dabei vor allem den bayerisch-tschechischen Grenzraum stärker in den Blick nehmen. Finanz- und Heimatminister Albert Füracker (CSU) sieht darin eine Fortschreibung der 2014 gestarteten Heimatstrategie, die nun angesichts neuer Herausforderungen angepasst und ausgebaut werden soll. In Nürnberg präsentierte er dazu ein umfangreiches Maßnahmenpaket, das sowohl Kommunen als auch engagierte Bürgerinnen und Bürger gezielt einbinden soll.

Füracker verweist darauf, dass sich in der Grenzregion zu Tschechien bereits viel getan habe, aber weiterhin erhebliches Potenzial schlummere. Dieses wolle man „gemeinsam mit den Menschen“ besser nutzen. Bayerns Erfolgsmodell beruhe auf wirtschaftlicher Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und starken Regionen, aber ebenso auf sozialem Zusammenhalt, gelebten Traditionen und einem starken Ehrenamt, so der Minister. Ziel sei es, das besondere Lebensgefühl im Freistaat – in Stadt und Land – langfristig zu sichern und zugleich die Widerstandskraft der Regionen zu erhöhen.

Einen Schwerpunkt der „Heimatstrategie 2033“ legt die Staatsregierung auf Personen, die sich vor Ort in besonderer Weise engagieren. Bereits im Juni ist das Forschungsvorhaben „Heimat-Kümmerer“ gemeinsam mit der Technischen Hochschule Nürnberg angelaufen. Es soll Schlüsselpersonen identifizieren, unterstützen und vernetzen, die ihre Heimat aktiv mitgestalten. Ergänzend ist für den Herbst 2026 eine Bürgerumfrage zum Thema „Werte“ vorgesehen sowie ein „Heimat-Newsletter“, über den Informationen gebündelt und der Austausch mit der Bevölkerung ausgebaut werden sollen.

Parallel dazu sollen die Kommunen finanziell und strukturell gestärkt werden, da sie nach Fürackers Worten der zentrale Ort des Lebens und Zusammenhalts sind. Die bisherige Bilanz der seit 2014 laufenden Strategie – darunter Behördenverlagerungen, Investitionen in den Breitbandausbau oder Initiativen wie ein Dialektpreis – wertet der Minister als Beleg dafür, dass Heimatpolitik konkrete Auswirkungen auf Infrastruktur und Identität haben kann. Mit der Fortschreibung bis 2033 will die Staatsregierung diese Linie fortsetzen, bewährte Maßnahmen weiterführen und neue Initiativen starten, um Bayern als attraktiven und zukunftsfähigen Lebensraum zu positionieren.