
Die Nova Property Fund Management AG verstärkt ihren Verwaltungsrat mit einem ausgewiesenen Immobilienfonds-Spezialisten: An der ordentlichen Generalversammlung vom 26. März 2026 haben die Aktionäre Thomas Vonaesch neu in das Aufsichtsgremium gewählt. Der Verwaltungsrat setzt sich damit aus Catrina Luchsinger Gähwiler (Präsidentin), Bruno Räss (Vizepräsident), Katrin Eggenberger, Raymond Rüttimann und Thomas Vonaesch zusammen.
Vonaesch bringt jahrzehntelange Erfahrung in den Bereichen Immobilienfonds, Asset Management und strategische Führung in das Gremium ein. Er ist seit Juli 2019 Verwaltungsratspräsident der Helvetia Asset Management AG in Basel. Zuvor war er über mehr als 30 Jahre in verschiedenen Führungsfunktionen im Immobilienfondsbereich der Credit Suisse Funds AG tätig, unter anderem als Leiter Real Estate Fund Management und Mitglied der Geschäftsleitung.
In dieser Funktion verantwortete Vonaesch die Lancierung neuer Immobilienfonds, begleitete Fondsfusionen und fungierte als Gewährsperson gegenüber der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Von 2002 bis 2019 war er zudem Fondsmanager des grössten Immobilienfonds der Credit Suisse. Ergänzt wird sein Profil durch Mandate in Branchenorganisationen: Zwischen 2017 und 2022 gehörte er dem Fachausschuss «Immobilienfonds» der Asset Management Association Switzerland an.
Darüber hinaus war Vonaesch von Januar 2022 bis April 2024 Mitglied des Verwaltungsrats der Credit Suisse Funds AG und Vorsitzender des Ausschusses Real Estate Funds. Nova Property erwartet, dass er mit seiner Expertise und seinem breiten Beziehungsnetz die weiteren Wachstumsschritte des Unternehmens unterstützt. Verwaltungsratspräsidentin Catrina Luchsinger bezeichnet ihn als profilierten Experten, der das bestehende Gremium in zentralen Fragen der Immobilienfonds- und Asset-Management-Strategie ergänzen soll.

Mehrere Ministerpräsidenten haben sich klar gegen Überlegungen zu einer Erhöhung der Mehrwertsteuer gestellt und stattdessen rasches, gemeinsames Handeln von Politik, Wirtschaft und Sozialpartnern gefordert. Der Thüringer Regierungschef Mario Voigt (CDU) sagte dem Magazin „stern“, eine höhere Mehrwertsteuer sei „der falsche Kurs“, weil sie vor allem „die ganz normalen Menschen im Alltag zusätzlich belastet“. Steigende Kosten beim Tanken sowie höhere Strom- und Heizrechnungen ließen vielen Haushalten bereits heute weniger Geld im Portemonnaie, Entlastungen an anderer Stelle griffen da kaum.
Ähnlich äußerten sich Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) und die Regierungschefin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), bei einer Veranstaltung der Madsack-Mediengruppe in Berlin. Eine höhere Mehrwertsteuer dürfe „auf keinen Fall“ kommen, betonte Schwesig. Kretschmer erklärte, der Vorstoß sei „das Gegenteil von dem, was wir gerade brauchen“ und passe „nicht in die Zeit“. Beide verknüpften ihre Kritik mit der Forderung nach klaren, schnell wirksamen Entscheidungen der Bundesregierung vor der Ost-Ministerpräsidentenkonferenz mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU).
In dem Live-Talk „Ostdeutschland zum Mitreden“, organisiert von mehreren ostdeutschen Regionalzeitungen im RedaktionsNetzwerk Deutschland, legten Kretschmer und Schwesig ihre Vorstellungen für einen breiten Krisenmodus der Republik dar. Kretschmer warb für einen „Pakt für Deutschland“, in dem Politik, Unternehmen und Gewerkschaften an einem Strang ziehen sollen. Es brauche ein parteiübergreifendes Bündnis mit dem Motto: „Wir machen das jetzt hier gemeinsam.“ Nur so lasse sich die aktuelle Wirtschaftskrise bewältigen, sagte er. In „ein paar Jahren“ könne Deutschland dann wieder „sehr stark da stehen“.
Schwesig schloss sich dem Grundgedanken an und sprach sich für einen „Deutschlandplan oder Deutschlandpakt“ aus. In Krisenzeiten müsse man zusammenstehen und dürfe „keine Zeit verlieren“. Sie und Kretschmer drängen auf schnelle Maßnahmen gegen steigende Energiekosten und fordern, dass die Bundesregierung nicht bei Überlegungen stehenbleibt, sondern „mit Handeln überzeugt“. Zugleich pochen beide darauf, ostdeutsche Erfahrungen stärker in die gesamtdeutsche Debatte einzubeziehen. Themen und Probleme zeigten sich im Osten oft früher als im Westen, argumentierte Schwesig – wer diese Signale ernst nehme, könne nach ihrer Darstellung Zeit gewinnen, um auf Krisen zu reagieren.